Mittwoch, 18. September 2013

Es ist an der Zeit....

diesen Blog zu einem Ende zu bringen. Nein, nicht weil ich keine Lust mehr auf eine Fortführung habe, aber eigentlich sollte diese Seite ja nur unsere Norwegentour begleiten. Die ist ja am 13.08.2011 mit dem bekannten unschönen Ende erledigt gewesen.

Inzwischen ist die Schadensregulierung abgeschlossen und seid Juli 2012 gibt es einen Ersatz für Mathilda, eine BMW K 1200 LT.
Da der Fuhrpark inzwischen auf 4 "fliegende Ziegelsteine" angewachsen ist, neben der rollenden drei Zi Wohnung (K 1200 LT) und Mathilda, gibt es noch 2 x eine K 100 RS.

Davon sind momentan drei angemeldet und zwei in aktiver Bewegung. Aus Mathilda wird ein Dreirad. Ja richtig, ich habe mich entschlossen der Gespannfahrergemeinde beizutreten. Das wird allerdings noch dauern. Momentan laufen erste Vorbereitungen und Sammlung von Informationen.

Da dies aber alles nichts mit Norwegen zu tun hat, habe ich einen neuen Blog gestartet, allgemein gehalten und hier werdet Ihr alles Neue erfahren.
Der Link ist in der "Linkliste" zu sehen.

Vielleicht sieht man sich ja dort wieder.

Bis dahin, eine schöne Zeitund fahrt immer schön vorsichtig....:-))

Donnerstag, 26. April 2012

seid heute...

ist Mathilda wieder zugelassen.

Nein, sie ist noch nicht ganz fertig, leider...:-( aber ich wollte vermeiden, extra für die Vorstellung bei den freundlichen Herren der Überwachungsvereine, ein Kurzzeit-Kennzeichen zu organisieren.

Momentan arbeiten wir an der neuen Gabel. Dabei werden wir gleich Wilbers Federn verbauen und etwas dickeres Öl. Vielleicht werden wir auch in dem Zuge Stahlflexbremsleitungen einbauen.

Die Suche nach einer neuen Kanzel verliefen bisher erfolglos. Der Rest der Verkleidung ist inzwischen repariert und wartet nur auf die Lackierung. Und da ist das nächste Problem, welche Farbe.....nach unseren Erfahrungen des letzten Jahres am besten irgendeine Neonfarbe...:-)))

Es wird jedenfalls noch mindestens bis Mitte Mai dauern, bis das erste Roll-Out kommt.

Aber, es geht voran...:-) und das ist die Hauptsache

Dienstag, 24. April 2012

Was lange wärt...wird endlich gut..:-)

Wir schreiben inzwischen Mitte April 2012.


Unsere Blessuren sind abgeheilt, zumindest die äußerlichen. Myri ist bis heute noch nicht wieder aufs Moped gestiegen. Ob es überhaupt dazu kommt ist fraglich. Bei mir sieht die Sache anders aus. Ich konnte es ja kaum abwarten und seid der neuen Schwester im November habe ich die ersten 10 TSD Km schon wieder hinter mir.


Die rechtliche Seite ist auch geklärt. Alle Schäden wurden bezahlt, nur im Bereich Schmerzensgeld, da wird noch verhandelt.


Seid Mitte Februar bin ich als Prod.-Leiter einer mittelständigen Produktion angestellt.
Und nach zwei Monaten kann ich nur positives berichten, toller Chef, nette Kollegen und fast doppelt soviel Geld wie vorher. (Soll ich mich bei meiner Ex-Chefin vlt. noch bedanken:-) )


Genau 4 Bewerbungen hatte ich geschrieben und bei zwei Stellen hätte ich anfangen können. Also braucht man die alten Dinos doch noch :-)


Mathilda ist im Neuaufbau. Es wird aber noch ein wenig dauern bis wir wieder gemeinsam durch die Lande cruisen. Solange wird mich aber Ihre Schwester begleiten..:-))
( Und ich schaue schon nach einem dritten Schwesterchen.....Aber Pssst!!!)

Mittwoch, 16. November 2011

Langsam heilen alle Wunden....

Es ist inzwischen Mitte November. Nach der Rückholaktion im Oktober habe ich meine "Dicke" zum BMW Spezialisten gebracht, um die Schadenshöhe feststellen zu lassen. Das Ergebnis ist ernüchternd: 7500€ Schaden bei einem vorher durch einen Gutachter festgestellten Wert von 2.800€ bedeutet dies den wirtschaftlichen Totalschaden.

Durch einen Klinikaufenthalt meines Paps war bis Ende Oktober nicht an Schrauberei zu denken. Zudem waren noch viele Gänge zu erledigen. Anwalt, Krankenkasse, Krankengymnasik usw haben mich auf Trab gehalten. Außerdem darf ich mir ja eine neue berufliche Betätigung suchen. Mit Abstand betrachtet, die beste Lösung, den in einer Firma, wo Kunden Tag um Tag betupt werden, und man seine Qualitätsarbeit mit Füßen getreten hat, brachte eigentlich nur noch Frust.

Also auf zu neuen Taten! Für den Job hab ich mir eine Agentur gesucht, die darauf spezialisiert sind, Fachkräfte zu vermitteln. In der Hinsicht tut sich fast jeden Tag etwas, nur war leider noch nicht der "Richtige Job" dabei. Außerdem bin ich noch bis Ende November krankgeschrieben. Also noch ein bischen Zeit.

Mathilda steht nun in der Garage. Inzwischen ist sie fast komplett auseinandergebaut. Der Rahmen ist gerade geblieben, und so wird sie Komplett überholt und neu aufgebaut. Die ersten Teile sind schon eingetroffen, und im Frühjahr wird sie Ihr Winterquartier schöner verlassen, als Sie vorher war.

Da die bei meiner Tochter ausgeborgte Suzuki aber auf Dauer für mich zu klein ist und Mathilda so allein da steht, habe ich Ihr ein Schwesterchen besorgt. Seid Anfang November steht neben Ihr eine K 100 RS. Das Schätzchen wurde in den letzten Jahren nicht sonderlich gut behandelt, und so brauchte Sie erst einmal ein Kur.




Nachdem alle sicherheitsrelevanten Dinge wieder funktionieren, habe ich Sie angemeldet und seid dem 7.11 schon wieder 1200 km mit Ihr zurück gelegt. Die Sitzposition gegenüber der RT ist gewöhnungsbedürftig und auch der Wetterschutz ist nicht ganz so vollkommen wie bei Mathilda, aber es ist eine " K ". Und so hoffe ich, das uns noch ein paar schöne Tage bleiben, um die Gegend unsicher zu machen.

Freitag, 7. Oktober 2011

Endlich daheim.....

Nach kurzer Planung und Buchung der Fähren ging es am Mittwoch 5.10 gegen 10:00 h los Richtung Norwegen. Versorgt mit Kaffee und Verpflegung steuerten wir zunächst den Anhängerverleih an. Kurz Papierkram erledigen und dann starteten wir um halb Elf in Richtung Hirthals DK.

Mittagspause in DK
Die erste Etappe bis hinein nach Dänemark fuhr ich selbst. Tempomat und normaler Verkehr machten meiner Hand keine Probleme. Ohne Staus erreichten wir die dänische Grenze gegen 13:30 Uhr. Kurze Zeit später machten wir die erste Rast an einer Autobahnraststätte. Nachdem der Bauch wieder gefüllt war, ging es weiter, nun saß Jasmin am Steuer und ich legte mich lang in dem Kombi.
Schlafen konnte ich nicht, aber dösen. Ohne Probleme erreichten wir Hirthals um 18:45 Uhr.
Bevor wir bei der Color-Line eincheckten, wurde der Volvo nochmal voll getankt. In Norwegen ist das einfach zu teuer.

Unsere Fähre hatte 30 min Verspätung. Erst gegen 21:00 Uhr fuhren wir auf das Schiff. Kurze Zeit später wurde uns klar, warum die Superspeed Verspätung hatte, es stürmte mit Windstärke 6-8 und so war an Abendessen nicht zu denken. Wir versuchten ein bißchen zu schlafen, aber auch das ging auf dem rollenden Schiff nicht wirklich. Mit über 1 Std. Verspätung legten wir um 1:15 uhr in Kristiansand an. Jasmin legte sich schlafen und ich nahm die nächsten 300 km unter die Räder.

Die E 39 von Kristiansand bis Stavanger ist alles andere als langweilig. Unzählige Steigungen mit schönen Kurven, noch mehr Tunneln und Regen ließen nicht mehr als 60 km/h zu. Gegen 4:45 Uhr war ich in Larvik, dem nächsten Fährhafen. Leider mußten wir auch hier ne Stunde auf die Abfahrt warten.

Gegen 6 Uhr fuhr ich in Oanes von der Fähre. Nun waren es nur noch 25 km bis zu unserer Dicken.
In Jorpeland angekommen, suchten ich vergeblich ne Bäckerei um Frühstück zu besorgen. Also gings wieder auf die Esso Tankstelle, unser letzter Stop damals bevor es krachte. Schnell ein paar Boller (weiche Brötchen) gekauft und dann mußten wir genau an der Unfallkreuzung abbiegen.

Um 7 Uhr standen wir bei Gina auf dem Hof. Nichts zu sehen von der BMW, aber es war ja auch noch Stockdunkel. Aber Gina war schon wach und nach der Begrüßung deutete Sie auf die Garage, da steht Eure "Dicke". Zaghaft öffnete ich das Tor....und dann schaute mir ein ziemlich trauriges Gesicht entgegen...so schlimm hatte ich meine Mathilda gar nicht in Erinnerung.

Nach kurzer Untersuchung, beschlossen wir, da sich das Vorderrad nicht drehen ließ, die Bremssättel zu demontieren. Danach ließ sich die K-ute dann mit drei Mann auf den Anhänger bugsieren. Dann wurde sie fest gezurrt, das Gepäck noch verladen und als wir wieder starten wollten, sprang der Volvo nicht mehr an. Zu lange hatte ich mit Standlicht im Fährhafen gestanden. Kurz überbrücken, eine herzliche Verabschiedung von Gina und Mann, und dann ging es zurück Richtung Kristiansand wo wir gegen 13 Uhr ankamen.


Warten auf die Fähre in Kristiansand...

Nun legte ich mich in das "Gästebett" auf der Ladefläche, nachdem wir mitten im Check In Bereich der Color Line, unter den neidischen Augen weiterer Wartenden erstmal Kaffee und Mittagessen auf unserem Campingkocher gekocht hatten.

Diesmal kam das Schiff pünktlich um 16 Uhr und 45 Min später waren wir bei fast ruhiger See zurück Richtung Hirthals, wo wir um 20 Uhr von Bord fuhren. Die ersten paar Km fuhr ich noch bis zur nächsten Tankstelle. Dann übernahm Jasmin wieder das Ruder bis Rendsburg und ich schlief noch ein paar Stunden im luxuriösen Fond des Schwedenstahls.

Gegen halb zwei wechselten wir uns erneut ab und Jasmin legte sich schlafen. Alles verlief ruhig, wenig Verkehr nachts, keinerlei Staus, bis kurz vor Dorfmark der linke Hinterreifen des Volvos mit einem Schlag seinen Inhalt verlor. Toll....Reifenwechsel nachts auf der Autobahn..
Aber mit Jasmins Hilfe, waren wir keine 20 Min später wieder unterwegs Richtung Heimat, wo wir um 5:15 Uhr ankamen. Zugegeben beide ziemlich platt, aber auch froh, das alles fast reibungslos verlaufen war, fielen wir erst mal nach fast 48 Std. in ein "richtiges Bett"

Keine 3 std. später war ich schon wieder auf dem Weg zu meinem BMW Meister.
Das Ergebnis der Begutachtung wird nächste Woche da sein, aber schon jetzt steht fest, meine "Dicke" ist ein wirtschaftlicher Totalschaden und trotzdem bauen wir Sie wieder auf.:-)

Mehr demnächst...

Montag, 3. Oktober 2011

Unglaublich ........

Es sind jetzt 6 Wochen seid dem Unfall vergangen. Die Genesungsprozesse verlaufen fast wie geplant. Myriam geht ab dieser Woche wieder arbeiten. Bei mir wird es noch dauern, die "Urlaubszeit auf gelben Schein" ist zunächst bis 23.10. festgelegt. Alles hängt vom Erfolg der Krankengymnastik ab, die diese Woche beginnt.

Die gesamte Zeit habe ich mit den "Gelben Bengeln" gekämpft, die BMW heimzuholen. Letztes Angebot, eine Firma holt sie für 1690€ zzgl. MwSt nach Hause. Einfach Unglaublich!!!

Allen die eine Tour von so einem Ausmaß planen, kann ich nur empfehlen, sich nach einem Guten Schutzbrief und einer entsprechenden Auslandskrankenversicherung um zusehen. Unsere bisherigen Kosten von ca. 1600€ wurden noch nicht reguliert.

Jetzt kommen nochmal ca. 500€ für den Rücktransport dazu. Wir werden Sie diese Woche mit einem Anhänger abholen. Allein die Fährkosten belaufen sich auf 250€.Danach wird sie zur Schadensfeststellung in einer BMW Werkstatt vorgeführt, da die gegenerische Versicherung sich weigert ein Gutachten erstellen zu lassen. Alle Versuche eine sonstige Möglichkeit, z.B. Spedition sind einfach zu teuer.

Hier ein Paar Bilder von der Unfallstelle:





Wir waren auf der Tankstelle (Essoschild im Hintergrund) und befuhren die RV 13 in Pfeilrichtung, als der Nissan auf der Kreuzung links abbog und es knallte.

Freitag, 23. September 2011

Neues aus dem Deister

Wir sind jetzt gut 5 Wochen wieder zu Hause. Die Heilung der kaputten Knochen geht voran, so daß Myri ab Oktober wieder arbeiten gehen wird. Bei mir sieht die Sache noch etwas anders aus. Zum einen braucht man mich ja nicht mehr und zum anderen geht es mit dem Handgelenk nicht so richtig vorwärts. Das liegt aber auch an der ach so "tollen" Krankenkasse, die erst jeden Furz prüft und ewig braucht irgendwas zu genehmigen. Bsp. Krankengymnastik, muss erst die Verordnung zur Zentrale und dann darf ich vielleicht mal loslegen. So verliert man Zeit... aber die hab ich ja im Überfluß!

Das Thema ADAC hat sich für mich auch erledigt!!! Nach fünf Wochen stellt man nun fest, nein sie werden die BMW nicht holen, man bietet mir ein Unternehmen für 1690€ für die Überführung an. Es ist einfach nur noch lächerlich.... die Kündigung ist jedenfalls geschrieben!

Nach gründlicher Prüfung durch meinen Anwalt haben wir beschlossen keine Klage gegen die Firma zu führen. Der Saftladen kann mich kreuzweise.... man wird schon sehen wo die nette Dame mit Ihrer so glorreichen Führungsqualität endet. Einzig der Beschiss mit unterschlagenen Urlaubstagen wird bei Nichtauszahlung dann erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. Ansonsten ist diese Epoche für mich Geschichte.

Da die gegnerische Versicherung keinen Gutachter beauftragt, sondern ich dafür sorgen soll, (den ich dann natürlich auch bezahlen darf) werde ich Anfang Oktober wieder nach Norwegen aufbrechen um das dicke Mädel nach Hause zu holen.

Heute mit einem sehr netten und kompetenten Zweirad-Meister gesprochen, der dann wenn Sie wieder da ist, einen Kostenvoranschlag über die Schäden erstellen wird. Vermutlich läuft es dann auf einen wirtschaftlichen Totalschaden raus. Auch ok! Aber dann kann ich Sie wieder in Ruhe aufbauen.

Ach ja, Motorrad fahren geht auch schon wieder, besser jedenfalls als Auto. Ist zwar nur die Suzuki meiner Tochter, aber gerade jetzt ist was leichtes eher von Vorteil und man bekommt ja so schlecht Parkplätze z. Bsp. vor dem Arbeitsgericht oder in der Celler Innenstadt, Sitz meines Anwalts.

Eins ist jedenfalls sicher, dieser Unfall wird lange, sehr lange ne Menge Ärger nach sich ziehen. Bis die Tage.....