Zunächst das wichtigste, es geht uns beiden den Umständen entsprechend gut! Die Blessuren heilen, die Seele begreift...es hätte auch ganz anders ausgehen können.
Heute ist Sonntag, der 21.8., so ziemlich genau vor einer Woche kamen wir ziemlich lädiert in unserem Domizil an. Mein Liebling, nach meiner Familie natürlich, steht noch in Norwegen, das schmerzt, zumal ich keinerlei Ahnung habe, wie Ihr Zustand wirklich ist. Ich vermute, nur waschen und bügeln wird nicht helfen. Der Rahmen wird nicht zu retten sein, und viele andere Teile auch nicht, aber fest steht ich hole Sie heim und baue Sie wieder auf!
Unser Dank gilt in erster Linie den unzähligen Helfern am Unfallort, Eileen die gleich nach der Katastrophe unermüdlich bemüht war, Gina und Mann (Taxifahrer) ohne die wir mit vollem Gepäck nach Hause hätten fahren müssen, ganz zu Schweigen von der Aufnahme unserer Dicken. Der ADAC hat sich Mittwoch , 5 Tage nach unserem Crash gemeldet, unsere Maschine wäre nicht an dem beschriebenen Ort!!!! Unglaublich, wenn man bedenkt, das Sie an der Durchgangsstrasse stand!
Ganz großen dank haben wir unseren beiden Töchtern zu leisten, die uns so sanft und gut vorbereitet aus Flensburg geholt haben. Nicht selbstverständlich, zumal Sie eigentlich wie Hund und Katze sind....aber wenns drauf ankommt, dann hält diese Familie zusammen wie Pech und Schwefel!
Weiter möchte ich mich für die vielen Genesungswünsche, Hilfsangebote, Anrufe etc. der Flying Brick Familie bedanken. Besonders Roy, der sofort angeboten hatte zu helfen. Wir werden für alles eine Lösung finden, da bin ich sicher!
Am Montagmorgen teilten wir uns auf, Anne beförderte Myri zur Chirurgischen Praxis, die dann leider wegen Urlaub zu war, und Sie doch ins Krankenhaus musste.
Diagnose bestätigt, 3 Rippen gebrochen, Hüftkopf gestaucht und unzählige Prellungen. Sie sollte eigentlich bleiben, was Sie aber ablehnte, zu Hause liegt Sie auch ruhiger, und inzwischen hüpft Sie schon wieder fast wie ein junges Reh mit Ihren Krücken.
Jasmin brachte mich zunächst ins Annastift, spezialisiert auf Orthopädie, die aber eine Versorgung ablehnten. Also gings weiter ins Vincenz gleich um die Ecke.
Hier wurde ich aufgenommen, noch mal geröntgt, und auf Station mit den Worten verfrachtet, Respekt, son Bruch haben wir hier schon lange nicht mehr gesehen, und dann noch 1100km gereist, alle Achtung!!!
Am Dienstagmorgen gegen 7:30 h kam ich ins OP und dann werkelten die Chirurgen 4,5 h an mir herum. Nachmittags saß ich schon wieder im Garten des Krankenhauses mit meinem Schatz bei Kaffee.
Freitagmorgen haben sie dann eingesehen, ich bin nicht zu halten und entließen mich nach Haus. Samstagmorgen bin ich schon wieder selbst zum Verbandswechsel mit der dicken Bertha gefahren (Schwedenpanzer). Die lässt sich durch so viele Helferlein so leicht bewegen, Tempomat, leicht schaltendes Getriebe, das keinerlei Probleme auftraten und ich somit beweglich bin. Weil viele Termine stehen jetzt an, Krankengymnastik etc. und Anwaltstermine.
Eins habe ich mir fest vorgenommen, die Prognose 3 Monate Pause, werde ich wiederlegen, allein schon deshalb, weil meine liebe Firma mich braucht und ich wahnsinnig werde, wenn ich untätig herumsitze.
Das alles ganz anders ausgehen hätte können, ist uns durchaus bewusst! Wir hatten Glück im Unglück. Dank BMW, die vor 30 Jahren schon ein Konzept erarbeitet haben, den Fahrer in so einem Fall, größtmöglichem Schutz zu bieten, denn außer der Hand habe ich nichts!!!! werden wir weiterhin Motorradfahren, auch wenn ich langsam pessimistisch werde, zwei Unfälle innerhalb weniger Monate, ohne auch nur ein Fünkchen Schuld stimmen nachdenklich! Nur das gleiche hätte auch passieren können, wenn wir uns z.B. in Oslo eins der vielen Mietfahrräder genommen hätten um die Stadt zu erkunden, oder, oder, oder......
Vom 29ten Juli bis 15ten August werden wir unsere nächste große Motorradtour fahren. Start ist in Hannover und die Route führt uns durch Dänemark --> Schweden --> Norwegen bis Höhe Trondheim --> Dänemark --> Hannover. Auf diesem Weg werden wir vom 4.8 bis zum 7.8 an dem Norwegentreffen der "Fliegenden Ziegel" teilnehmen. Mehr dazu unter die Geschichte zur Tour.
Sonntag, 21. August 2011
Freitag, 19. August 2011
Tag 16 Stavanger N – Springe D
Den Abend auf dem Schiff MS Bergenfjord konnten wir noch halbwegs genissen. Zuerst waren wir in der Skybar, das höchste Deck mit toller Aussicht bei der Abfahrt.
Zugedröhnt mit Morphium wird MANN schon mal übermütig...:-)
Anschließend mussten wir dringend etwas essen, die letzte Mahlzeit war das Frühstück gewesen und inzwischen war es fast 22 h. Also eins der unzähligen Restaurants auf dem Schiff ansteuern und noch schnell eine Kleinigkeit in den strapazierten Magen bringen, nur Myri hatte überhaupt keinen Appetit.
Inzwischen hatte ich den ADAC soweit, wir sollten eigentlich per Zug nach Hause fahren (mit den Brüchen!!!) das uns in Hirthals ein Taxi abholt und uns nach Flensburg bringt. Von dort sollte es per Clubmobil (Mietwagen) weiter gehen Richtung Heimat. Nach reiflicher Überlegung hatten wir unsere Kinder inzwischen informiert was passiert war (2 Tage nach unserem Start wurde Anne(Tochter) in eine Klinik eingewiesen nach einem Zusammenbruch) von daher waren wir besonders vorsichtig. Wir beschlossen die Nacht abzuwarten und am nächsten Morgen erneut zu telefonieren.
Gegen 23 h legten wir uns in ein fantastisches Bett. Diese Kabine war Ihr Geld wirklich wert, nur leider konnte ich nur stundenweise schlafen. Immer wieder wurde ich von Schmerzen geweckt, warf einen Painkiller ein, ging kurz eine rauchen und versuchte wieder zu schlafen. Gegen 7 h wurden wir vom Bordlautsprecher geweckt.
Wir hatten das Frühstücksbuffet gebucht, ein Traum! Nur einhändig eher schwierig, trotz Myris Hilfe. Anschließend baten wir an der Rezeption erneut um Hilfe beim Gepäck, die uns auch zugesagt wurde.
Gegen 9 h liefen wir in Hirthals ein, wir wurden eher rüde aufgefordert die Kabine zu verlassen, von Hilfe keine Spur. Inzwischen hatten wir wieder mit unseren Töchtern telefoniert, nach der Nacht war keiner von uns beiden in der Lage ein Auto zu fahren, und wir verabredeten uns auf eine Abholung in Flensburg.
Im Hafen wartete das Taxi, noch schnell eine Zigarette und dann kamen die ersten 300 km Höllentrip. Trotz stündlichen Pausen ging es mir immer schlechter, der Arm schwoll an und mein Zustand verschlechterte sich Zusehens, auch Myri ging es nicht besser trotz der bequemen Sitze in dem Skoda. In Flensburg wollte ich nur noch eins, eine Kettensäge um mich von dem Mistarm zu befreien. Kurz ging mir durch den Kopf, jetzt hier und gleich in die Klinik....aber so weit von zu Haus...?!
Wir hatten uns bei MC Do.... in Flensburg verabredet. Wir waren gegen 13 h eingetroffen. Die Fahrerin lud unser Gepäck aus, bekam eine Unterschrift und wech war sie. Myri organisierte zwei Tassen Kaffee und einen großen Beutel mit Eiswürfeln.....tat das gut! Eine halbe Stunde später erblickte ich das Gesicht unserer Ältesten, selten habe ich mich so gefreut dieses Gesicht zu erblicken.
Nach kurzem Begrüßungsspektakel...wir sind definitiv aufgefallen...wurden wir in das von unseren Kids organisierte 4Türige Fahrzeug bugsiert. An was sie nicht alles gedacht haben, Kaffee, Kissen, Decken. Und so wurden wir, verpackt wie rohe Eier, Richtung Heimat chauffiert, Ziel das Vincenz Krankenhaus in Hannover.
Dank der Verpackung, des Eisbeutels und Jasmins bedachter Fahrweise ging es mir zunehmend besser. Nach zwei Staus und vier Stunden später kamen wir in Hannover an. Inzwischen wollte ich nur noch eins, in das eigene Bett erst mal schlafen. Und so kamen wir gegen 19 h zuhause an. Kurz den Rest der Familie begrüßen, vor allem unser Zoo hatte uns arg vermisst, und dann fiel ich ins Bett.
Morgen sehen wir weiter...
Zugedröhnt mit Morphium wird MANN schon mal übermütig...:-)
Anschließend mussten wir dringend etwas essen, die letzte Mahlzeit war das Frühstück gewesen und inzwischen war es fast 22 h. Also eins der unzähligen Restaurants auf dem Schiff ansteuern und noch schnell eine Kleinigkeit in den strapazierten Magen bringen, nur Myri hatte überhaupt keinen Appetit.
Inzwischen hatte ich den ADAC soweit, wir sollten eigentlich per Zug nach Hause fahren (mit den Brüchen!!!) das uns in Hirthals ein Taxi abholt und uns nach Flensburg bringt. Von dort sollte es per Clubmobil (Mietwagen) weiter gehen Richtung Heimat. Nach reiflicher Überlegung hatten wir unsere Kinder inzwischen informiert was passiert war (2 Tage nach unserem Start wurde Anne(Tochter) in eine Klinik eingewiesen nach einem Zusammenbruch) von daher waren wir besonders vorsichtig. Wir beschlossen die Nacht abzuwarten und am nächsten Morgen erneut zu telefonieren.
Gegen 23 h legten wir uns in ein fantastisches Bett. Diese Kabine war Ihr Geld wirklich wert, nur leider konnte ich nur stundenweise schlafen. Immer wieder wurde ich von Schmerzen geweckt, warf einen Painkiller ein, ging kurz eine rauchen und versuchte wieder zu schlafen. Gegen 7 h wurden wir vom Bordlautsprecher geweckt.
Wir hatten das Frühstücksbuffet gebucht, ein Traum! Nur einhändig eher schwierig, trotz Myris Hilfe. Anschließend baten wir an der Rezeption erneut um Hilfe beim Gepäck, die uns auch zugesagt wurde.
Gegen 9 h liefen wir in Hirthals ein, wir wurden eher rüde aufgefordert die Kabine zu verlassen, von Hilfe keine Spur. Inzwischen hatten wir wieder mit unseren Töchtern telefoniert, nach der Nacht war keiner von uns beiden in der Lage ein Auto zu fahren, und wir verabredeten uns auf eine Abholung in Flensburg.
Im Hafen wartete das Taxi, noch schnell eine Zigarette und dann kamen die ersten 300 km Höllentrip. Trotz stündlichen Pausen ging es mir immer schlechter, der Arm schwoll an und mein Zustand verschlechterte sich Zusehens, auch Myri ging es nicht besser trotz der bequemen Sitze in dem Skoda. In Flensburg wollte ich nur noch eins, eine Kettensäge um mich von dem Mistarm zu befreien. Kurz ging mir durch den Kopf, jetzt hier und gleich in die Klinik....aber so weit von zu Haus...?!
Wir hatten uns bei MC Do.... in Flensburg verabredet. Wir waren gegen 13 h eingetroffen. Die Fahrerin lud unser Gepäck aus, bekam eine Unterschrift und wech war sie. Myri organisierte zwei Tassen Kaffee und einen großen Beutel mit Eiswürfeln.....tat das gut! Eine halbe Stunde später erblickte ich das Gesicht unserer Ältesten, selten habe ich mich so gefreut dieses Gesicht zu erblicken.
Nach kurzem Begrüßungsspektakel...wir sind definitiv aufgefallen...wurden wir in das von unseren Kids organisierte 4Türige Fahrzeug bugsiert. An was sie nicht alles gedacht haben, Kaffee, Kissen, Decken. Und so wurden wir, verpackt wie rohe Eier, Richtung Heimat chauffiert, Ziel das Vincenz Krankenhaus in Hannover.
Dank der Verpackung, des Eisbeutels und Jasmins bedachter Fahrweise ging es mir zunehmend besser. Nach zwei Staus und vier Stunden später kamen wir in Hannover an. Inzwischen wollte ich nur noch eins, in das eigene Bett erst mal schlafen. Und so kamen wir gegen 19 h zuhause an. Kurz den Rest der Familie begrüßen, vor allem unser Zoo hatte uns arg vermisst, und dann fiel ich ins Bett.
Morgen sehen wir weiter...
Dienstag, 16. August 2011
Tag 15 Jorpeland N- Stavanger N
Tageskm: 6,5 Stand 143199
So schlimm wie befürchtet, war die Nacht nicht. Zweimal musste ich das Gästebett mit neuer Luft befüllen. Gegen 7:30 h wurden wir wach. Viele hatten hier nur einen Zwischenstopp eingelegt und so war schon sehr viel Treiben auf dem Platz.
Wir ließen uns davon nicht anstecken. Erst wurde gemütlich Kaffee gekocht und dann gefrühstückt. Als alles in Ruhe zusammen gepackt war, gingen wir noch an den Strand, ein paar mutige badeten, einige versuchten Ihr Glück mit der Angel.
Gegen 11 h verließen wir den Platz bei schönstem Sonnenschein. Erste Anlaufstelle die Tankstelle, Reifendruck kontrollieren. Dann ordneten wir uns in eine lange Schlange von Autos Richtung Fähre ein. Im Ort Jorpeland gilt Tempo 40 km/h. Unser Glück.....
Denn ca. 700 m nach der Tankstelle bog urplötzlich, ohne Blinker aus der Kolonne des Gegenverkehrs ein roter Toyota links ab, direkt vor unser Bike. Bruchteile von Sekunden später krachte es fürchterlich. Mathilda bohrte sich ungebremst in den Japaner. Myri flog über das Hindernis und ich knallte voll gegen den Dachholm und dann auf die Straße....Sche...ße.....Wo kam der her.....was ist deiner Frau passiert...
Ich lag auf dem Rücken, keine Schmerzen...zuerst...also Extremitäten kontrollieren...Beine ok...aber rechter Arm mit Funktionsausfall. Also schauen, Klapphelm auf, ... der war doch eigentlich auf...hmm. muss durch den Anprall geschlossen worden sein, man gut wie sich später rausstellen sollte. Unzählige Helfer waren vor Ort. Ich hatte nur einen Gedanken, MYRI..., sie lag ca. 6m von meiner Stelle entfernt. Also Helm ab, aufstehen....aber sie ließen mich zuerst nicht. Erst ein deutschsprechende Norwegerin verstand, mir geht es gut zumindest 80% von mir. Als der Helm ab war zu meinem Schatz, sie weinte, hatte Schmerzen, und wurde von vielen Helfern umsorgt.
Kippe her, Moped aus (kill off) und schon war die Ambulanz vor Ort und die Politi.
Wir wurden in die nächstgelegene Arztpraxis verbracht, keine 3Min später waren wir in der kleinen Station. Mir Wurde übel im Krankenwagen. So kam ich zuerst auf die Behandlungsliege. Zugang gelegt und Morphium in Unmengen hinein, dann in den rechten Arm, der war kürzer geworden und wurde sofort vor Ort gerichtet, (Auseinandergezogen mit lautem Krachen). Dann wurde meine Frau versorgt. Sie erlitt bei dem Unfall unzählige Prellungen, Stauchungen und Rippenbrüche. Als wir stabil waren, kam eine Taxe um uns ins Uniklinikum Stavanger zu überführen. Der Fahrer kein Wort Englisch oder Deutsch. Aber er hatte wie sich Rausstellen sollte eine Deutsche Frau, die kam mal eben so ganz schnell von zu Haus zur Praxis, der inzwischen benachrichtigte ADAC zickte auch rum.. und so konnten wir die Hilfe der beiden Deutsch-Norwegerinnen gut gebrauchen.
Die Politi kam zur Praxis mit den Resten unseres Gepäcks die in das Taxi geladen wurden. Dann ging es kurz zur Unfallstelle zurück, unsere persönlichen Gegenstände, wie Bekleidung usw. befand sich noch in den Koffern der Dicken. Kurz Umladen, inzwischen hatte die Frau des Taxifahrers mit Ihrem Mann organisiert, das die Dicke zu Ihnen nach Haus geschleppt wurde.
Dann ging es mittels Taxi über ca. 30 km nach Stavanger in die Uni-Klinik. Hier erklärten die Beiden noch schnell unser Unglück und das wir, wenn möglich abends die bereits gebuchte Fähre bekommen wollten. Dann mussten Sie wieder los, das Baby wartete.
Wir wurden sehr genau untersucht, geröntgt, und dann kam ein deutscher Chirurg. Der erklärte, mit nach Hause wird nix. Komplizierter Bruch, muss hier operiert werden.
Letztes Wort hatte schließlich ein Orthopäde aus Malaysia. Er erklärte mir in sauberem Englisch, heute würde eh nix mehr passieren, Schwellung zu stark und Not-Stromaggregat würde getauscht, Sonntag auch nicht, und Montag wäre ich ja wohl in Deutschland. Wir könnten fahren. Also wurde wieder ein Taxi gerufen, um uns ins ca. 15 km entfernte Tanager zu bringen, dem Hafen der Fjordline. Allein hierfür waren 600 NOK zu zahlen, von den Eigenanteilen in den Kliniken mal ganz zu schweigen.
Im Hafen angekommen, versuchte ich einen Trolli zu ergattern, aber die Reederei bedauerte..... absolut keinerlei Hilfe bekamen wir. Nicht zu fassen, dabei hatten wir Kabine DeLuxe gebucht. Man gut das wir einen Großteil des Gepäcks dem Taxipärchen mit gegeben hatten, so konnten wir alles allein schleppen.
Und so legten wir gegen 21:15 h in Stavanger wie geplant ab, in einer wunderschönen Kabine mit Blick aufs Meer über dem Bug. Nur genießen konnten wir diese Überfahrt nicht, zu stark waren die Schmerzen, der Schock und die Frage... wie geht es weiter.....
So schlimm wie befürchtet, war die Nacht nicht. Zweimal musste ich das Gästebett mit neuer Luft befüllen. Gegen 7:30 h wurden wir wach. Viele hatten hier nur einen Zwischenstopp eingelegt und so war schon sehr viel Treiben auf dem Platz.
Wir ließen uns davon nicht anstecken. Erst wurde gemütlich Kaffee gekocht und dann gefrühstückt. Als alles in Ruhe zusammen gepackt war, gingen wir noch an den Strand, ein paar mutige badeten, einige versuchten Ihr Glück mit der Angel.
Gegen 11 h verließen wir den Platz bei schönstem Sonnenschein. Erste Anlaufstelle die Tankstelle, Reifendruck kontrollieren. Dann ordneten wir uns in eine lange Schlange von Autos Richtung Fähre ein. Im Ort Jorpeland gilt Tempo 40 km/h. Unser Glück.....
Denn ca. 700 m nach der Tankstelle bog urplötzlich, ohne Blinker aus der Kolonne des Gegenverkehrs ein roter Toyota links ab, direkt vor unser Bike. Bruchteile von Sekunden später krachte es fürchterlich. Mathilda bohrte sich ungebremst in den Japaner. Myri flog über das Hindernis und ich knallte voll gegen den Dachholm und dann auf die Straße....Sche...ße.....Wo kam der her.....was ist deiner Frau passiert...
Ich lag auf dem Rücken, keine Schmerzen...zuerst...also Extremitäten kontrollieren...Beine ok...aber rechter Arm mit Funktionsausfall. Also schauen, Klapphelm auf, ... der war doch eigentlich auf...hmm. muss durch den Anprall geschlossen worden sein, man gut wie sich später rausstellen sollte. Unzählige Helfer waren vor Ort. Ich hatte nur einen Gedanken, MYRI..., sie lag ca. 6m von meiner Stelle entfernt. Also Helm ab, aufstehen....aber sie ließen mich zuerst nicht. Erst ein deutschsprechende Norwegerin verstand, mir geht es gut zumindest 80% von mir. Als der Helm ab war zu meinem Schatz, sie weinte, hatte Schmerzen, und wurde von vielen Helfern umsorgt.
Kippe her, Moped aus (kill off) und schon war die Ambulanz vor Ort und die Politi.
Wir wurden in die nächstgelegene Arztpraxis verbracht, keine 3Min später waren wir in der kleinen Station. Mir Wurde übel im Krankenwagen. So kam ich zuerst auf die Behandlungsliege. Zugang gelegt und Morphium in Unmengen hinein, dann in den rechten Arm, der war kürzer geworden und wurde sofort vor Ort gerichtet, (Auseinandergezogen mit lautem Krachen). Dann wurde meine Frau versorgt. Sie erlitt bei dem Unfall unzählige Prellungen, Stauchungen und Rippenbrüche. Als wir stabil waren, kam eine Taxe um uns ins Uniklinikum Stavanger zu überführen. Der Fahrer kein Wort Englisch oder Deutsch. Aber er hatte wie sich Rausstellen sollte eine Deutsche Frau, die kam mal eben so ganz schnell von zu Haus zur Praxis, der inzwischen benachrichtigte ADAC zickte auch rum.. und so konnten wir die Hilfe der beiden Deutsch-Norwegerinnen gut gebrauchen.
Die Politi kam zur Praxis mit den Resten unseres Gepäcks die in das Taxi geladen wurden. Dann ging es kurz zur Unfallstelle zurück, unsere persönlichen Gegenstände, wie Bekleidung usw. befand sich noch in den Koffern der Dicken. Kurz Umladen, inzwischen hatte die Frau des Taxifahrers mit Ihrem Mann organisiert, das die Dicke zu Ihnen nach Haus geschleppt wurde.
Dann ging es mittels Taxi über ca. 30 km nach Stavanger in die Uni-Klinik. Hier erklärten die Beiden noch schnell unser Unglück und das wir, wenn möglich abends die bereits gebuchte Fähre bekommen wollten. Dann mussten Sie wieder los, das Baby wartete.
Wir wurden sehr genau untersucht, geröntgt, und dann kam ein deutscher Chirurg. Der erklärte, mit nach Hause wird nix. Komplizierter Bruch, muss hier operiert werden.
Letztes Wort hatte schließlich ein Orthopäde aus Malaysia. Er erklärte mir in sauberem Englisch, heute würde eh nix mehr passieren, Schwellung zu stark und Not-Stromaggregat würde getauscht, Sonntag auch nicht, und Montag wäre ich ja wohl in Deutschland. Wir könnten fahren. Also wurde wieder ein Taxi gerufen, um uns ins ca. 15 km entfernte Tanager zu bringen, dem Hafen der Fjordline. Allein hierfür waren 600 NOK zu zahlen, von den Eigenanteilen in den Kliniken mal ganz zu schweigen.
Im Hafen angekommen, versuchte ich einen Trolli zu ergattern, aber die Reederei bedauerte..... absolut keinerlei Hilfe bekamen wir. Nicht zu fassen, dabei hatten wir Kabine DeLuxe gebucht. Man gut das wir einen Großteil des Gepäcks dem Taxipärchen mit gegeben hatten, so konnten wir alles allein schleppen.
Und so legten wir gegen 21:15 h in Stavanger wie geplant ab, in einer wunderschönen Kabine mit Blick aufs Meer über dem Bug. Nur genießen konnten wir diese Überfahrt nicht, zu stark waren die Schmerzen, der Schock und die Frage... wie geht es weiter.....
Freitag, 12. August 2011
Tag 14 : Halvjordingen N - Jorpeland N (Preikeskolen)
Tageskm: 289 KM Stand: 143193
So schön wie der letzte Tag endete, fing auch Tag 14 an. Wir haben gemütlich bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse des Cafes gefrühstückt. Anschließend wurde gepackt und gegen 10:00 h ging es los.
Zunächst noch auf der E39 Richtung Hackesund. Dann verließen wir die grosse Trasse und schlugen wieder eine Nationale Touristenstrasse ein . Hier fährt man ruhiger, weniger Verkehr und schönere Landschaften. Bald hatten wir die erste Fähre erreicht. Gut eine halbe Stunde mussten wir warten, sie fährt drei Punkte an. Nach erfolgter Überfahrt fuhren wir weiter in Richtung Tau.
Bald bremste uns eine Baustelle, ca. 20 km lang Schlaglöcher, Schotter, und Spurwechsel in manchmal nicht mal PKW Breite, wie da LKW durchkommen ist mir ein Rätsel... Nach überwundener Torturstrecke ging es auf die nächste Fähre. Nach 20 Minuten waren wir in Sande, einem netten kleine Städtchen direkt am Fjord. Kurz ein Päuschen bei Eis und Kaffee, dann noch schnell die „Dicke“ füttern, ein letztes Mal mit dem Sa...teuren Sprit, ca. 1,90€, und bald waren wir wieder am rollen.
Gegen 15:30 erreichten wir Tau. Ab hier hielten wir Ausschau nach Übernachtungsmöglichkeiten, aber jede Hytte die wir anliefen, war eigentlich VIEL zu teuer oder besetzt. Im Umkreis von 50 km um den Preiskeskolen war nix zu machen und so packten wir entnervt unser Zelt auf dem Solvik Campingplatz aus.
Kurze aufgebaut, nette Gespräche geführt, und dann noch schnell Abendessen besorgen. Hoffentlich wird es diese Nacht nicht ganz so kalt. Zudem scheint unser Gästebett ein Loch zu haben. Als wir vom Einkauf zurückkamen war nicht mehr viel Luft drin. Na das wird eine Nacht.....
Morgen geht es zur Fähre nach Stavanger. Es wird auch Zeit, der Hinterreifen sieht nach 3500 km norwegischen Straßenverhältnissen nicht mehr ganz so gut aus. Die gut 800 km nach Haus und dann hat er es hinter sich. Außerdem freuen wir uns auf deutsche Küche und vor allem unser Bett.
Ach ja erste Bilder sind rechts unter dem Link Fotos Tour zu sehen!
Der letzte Abend mit UNSERER DICKEN !!!
So schön wie der letzte Tag endete, fing auch Tag 14 an. Wir haben gemütlich bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse des Cafes gefrühstückt. Anschließend wurde gepackt und gegen 10:00 h ging es los.
Zunächst noch auf der E39 Richtung Hackesund. Dann verließen wir die grosse Trasse und schlugen wieder eine Nationale Touristenstrasse ein . Hier fährt man ruhiger, weniger Verkehr und schönere Landschaften. Bald hatten wir die erste Fähre erreicht. Gut eine halbe Stunde mussten wir warten, sie fährt drei Punkte an. Nach erfolgter Überfahrt fuhren wir weiter in Richtung Tau.
Bald bremste uns eine Baustelle, ca. 20 km lang Schlaglöcher, Schotter, und Spurwechsel in manchmal nicht mal PKW Breite, wie da LKW durchkommen ist mir ein Rätsel... Nach überwundener Torturstrecke ging es auf die nächste Fähre. Nach 20 Minuten waren wir in Sande, einem netten kleine Städtchen direkt am Fjord. Kurz ein Päuschen bei Eis und Kaffee, dann noch schnell die „Dicke“ füttern, ein letztes Mal mit dem Sa...teuren Sprit, ca. 1,90€, und bald waren wir wieder am rollen.
Gegen 15:30 erreichten wir Tau. Ab hier hielten wir Ausschau nach Übernachtungsmöglichkeiten, aber jede Hytte die wir anliefen, war eigentlich VIEL zu teuer oder besetzt. Im Umkreis von 50 km um den Preiskeskolen war nix zu machen und so packten wir entnervt unser Zelt auf dem Solvik Campingplatz aus.
Kurze aufgebaut, nette Gespräche geführt, und dann noch schnell Abendessen besorgen. Hoffentlich wird es diese Nacht nicht ganz so kalt. Zudem scheint unser Gästebett ein Loch zu haben. Als wir vom Einkauf zurückkamen war nicht mehr viel Luft drin. Na das wird eine Nacht.....
Morgen geht es zur Fähre nach Stavanger. Es wird auch Zeit, der Hinterreifen sieht nach 3500 km norwegischen Straßenverhältnissen nicht mehr ganz so gut aus. Die gut 800 km nach Haus und dann hat er es hinter sich. Außerdem freuen wir uns auf deutsche Küche und vor allem unser Bett.
Ach ja erste Bilder sind rechts unter dem Link Fotos Tour zu sehen!
Der letzte Abend mit UNSERER DICKEN !!!
Donnerstag, 11. August 2011
Tag 13 : Voss N - Halvjordingen N Bummeltag ?!
Tageskm: 212 KM Stand: 142904
So früh wie ich im Bett war, so früh war ich auch wieder wach. Der erste Gang vor die Tür schockte...
Auf dem Thermometer der BMW zeigte sich ein Wert den ich nicht akzeptieren wollte, aber es doch tat: 3,2°C und ar....kalt. Kurzes Pilotenfrühstück, Tasse Kaffee und Zigarette und wieder ab ins warme.
Morgens 6:30 ...brrr und das im August
Später wurden wir allerdings dafür belohnt, strahlend blauer Himmel und später durchgehend 18°C, von den Tunneln mal abgesehen, und noch wichtiger, kein einziger Regentropfen heute, das erste Mal seid wir gestartet sind.
Mittags um 12:00 einfach nur herrlich
Nach dem morgendlichen Schock brauchten wir lange um startklar zu werden. Erst gegen 11:00 rollte die „Dicke“ los. Eigentlich viel zu spät, aber wir hatten gestern Abend noch kurz umgeplant. Bergen wurde fallen gelassen, wir haben inzwischen eh beschlossen, Norwegen kommt bald wieder ins Programm, dafür wollten wir heute gemütlich am Hardangerfjord entlang Richtung Latefossen.
Also erst mal gemütlich Richtung Fjord. Nur richtig rund wollte es heut nicht laufen. Keine Kurve passt, und die Straßen haben es heut auch in sich. Wellig , Löcher, viel Verkehr, wir schaffen nicht viel die erste Stunde.
Auf der nächsten National Tourist Straße geht es Richtung Gjermunde. Unterwegs begegnen uns mal wieder Gabi und Norbert, kurzer Gruß und weiter geht’s. Dann die erste Fähre, gut 40 min shippern wir erst zu einer Insel und dann nach Jondal. Von hier geht es weiter Richtung Odda.
Am Latefossen türmen sich die Touristen, kurzes Foto und weiter Richtung Langfossen. Ganz nebenbei, wir haben schon schönere Wasserfälle gesehen auf unserer Tour.
der berühmte Latefossen
Gegen 16:00 h fangen wir an, eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. Und wir haben Glück, gleich der erste Platz, scheinbar komplett neu angelegt, hat ein Doppelzimmer und der Boss bietet uns ein Diner an für 100 NOK, ein Schnäppchen für norwegische Verhältnisse. Das was uns dann serviert wird, ist bei weitem das Beste seid dem Restaurant in Schweden. Lecker, üppig und bezahlbar, das dann das Bier dazu fast das gleiche noch mal kostet, ist halt in Norwegen normal.
auch ein gute Adresse zum Übernachten
Den Abend verbringen wir auf dem Steg vor dem Cafe. Herrlich, die Sonne strahlt und wir genissen noch gut zwei Stunden diese herrliche Natur. Morgen geht es weiter Richtung Lysefjord und den berühmten Preskeskolen.
So früh wie ich im Bett war, so früh war ich auch wieder wach. Der erste Gang vor die Tür schockte...
Auf dem Thermometer der BMW zeigte sich ein Wert den ich nicht akzeptieren wollte, aber es doch tat: 3,2°C und ar....kalt. Kurzes Pilotenfrühstück, Tasse Kaffee und Zigarette und wieder ab ins warme.
Morgens 6:30 ...brrr und das im August
Später wurden wir allerdings dafür belohnt, strahlend blauer Himmel und später durchgehend 18°C, von den Tunneln mal abgesehen, und noch wichtiger, kein einziger Regentropfen heute, das erste Mal seid wir gestartet sind.
Mittags um 12:00 einfach nur herrlich
Nach dem morgendlichen Schock brauchten wir lange um startklar zu werden. Erst gegen 11:00 rollte die „Dicke“ los. Eigentlich viel zu spät, aber wir hatten gestern Abend noch kurz umgeplant. Bergen wurde fallen gelassen, wir haben inzwischen eh beschlossen, Norwegen kommt bald wieder ins Programm, dafür wollten wir heute gemütlich am Hardangerfjord entlang Richtung Latefossen.
Also erst mal gemütlich Richtung Fjord. Nur richtig rund wollte es heut nicht laufen. Keine Kurve passt, und die Straßen haben es heut auch in sich. Wellig , Löcher, viel Verkehr, wir schaffen nicht viel die erste Stunde.
Auf der nächsten National Tourist Straße geht es Richtung Gjermunde. Unterwegs begegnen uns mal wieder Gabi und Norbert, kurzer Gruß und weiter geht’s. Dann die erste Fähre, gut 40 min shippern wir erst zu einer Insel und dann nach Jondal. Von hier geht es weiter Richtung Odda.
Am Latefossen türmen sich die Touristen, kurzes Foto und weiter Richtung Langfossen. Ganz nebenbei, wir haben schon schönere Wasserfälle gesehen auf unserer Tour.
der berühmte Latefossen
Gegen 16:00 h fangen wir an, eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. Und wir haben Glück, gleich der erste Platz, scheinbar komplett neu angelegt, hat ein Doppelzimmer und der Boss bietet uns ein Diner an für 100 NOK, ein Schnäppchen für norwegische Verhältnisse. Das was uns dann serviert wird, ist bei weitem das Beste seid dem Restaurant in Schweden. Lecker, üppig und bezahlbar, das dann das Bier dazu fast das gleiche noch mal kostet, ist halt in Norwegen normal.
auch ein gute Adresse zum Übernachten
Den Abend verbringen wir auf dem Steg vor dem Cafe. Herrlich, die Sonne strahlt und wir genissen noch gut zwei Stunden diese herrliche Natur. Morgen geht es weiter Richtung Lysefjord und den berühmten Preskeskolen.
Mittwoch, 10. August 2011
Tag 12 : Jolster N – Voss N Tunneltag !!!
Tageskm: 338 KM Stand: 142692
Die Sonne weckte uns.....nein wirklich...es gibt Sie noch.! Gut geschlafen haben wir in unserem kleinen Schloß aus dem Jahr 1805, nur das damals die Menschen kleiner waren und ich bei einem Versuch sie zu durchqueren erst mal den Rahmen erweiterte mit dem Kopf.
Kurz zum Kaufmann, Brötchen holen, dann Mathilda beladen und so gegen 9:00 h war die Temperatur so angestiegen das wir am Fluß auf einer Picknickbank frühstücken können.
Gegen 10 machen wir uns auf den Weg Richtung Bergen. Zunächst noch ein Stück E39 und dann Richtung Hella auf einer Nationalstraße über den Gaularfjellpass. Traumhaft....und obwohl wir immer nur ein paar Kilometer weiter nach Süden kommen ändert sich die Vegetation, hier gibt es z.B. Farne in allen möglichen Variationen. Oben ist es leider noch ziemlich kalt, es gibt unzählige Schneebretter an der Straße, aber Sonne J !
Dann eine wunderschöne Abfahrt hinab zum Sognfjord, der längste Norwegens mit 204 km Länge. In Dragsvik wartet die erste Fähre, kurze Überfahrt von 10 Min und weiter Richtung Laerdal. Es geht immer am Fjord entlang, Kurve folgt auf Kurve, Super..bei inzwischen 15°C machts endlich mal wieder richtig Spass. Kurz vor Laerdal die zweite Fähre, irgendwie ganz schön crazy...du kommst aus dem Tunnel und fällst fast aufs Schiff....
Nach kurzer Überfahrt beginnt die Suche nach einem Rastplatz. Kurz vor dem Tunnel findet sich dann eine wunderschöne Stelle direkt am Fjord. Das Wasser ist erstaunlich warm, nur schwimmen wollen wir nicht. Nach der Pause folgt der Laerdaltunnel, der längste Strassentunnel der Welt mit 24,5 km. Auf der gesamten Strecke gibt es drei Hallen die wunderschön beleuchtet sind und eigentlich wollen wir nur die erste anfahren und dann zurück oben über denn Pass, aber es beginnt zu regnen und so fahren wir die gesamten 25 km. Überwältigend sind wirklich die Hallen mit ihrem Licht. Auf
der anderen Seite scheint wieder die Sonne.
Eine von drei Hallen im längsten Strassentunnel Europas
Wir folgen der E16, durch noch unzählige dunkle Röhren, teilweise ohne Beleuchtung und am Ende des Tages rechnen wir kurz zusammen waren es heut wohl so um die 60 km unter der Erde.
Nach den letzten Tagen wollen wir nun ein Ziel mal wirklich erreichen...Bergen und seine Speicherstadt Brygge. Aber auch heute wird nix daraus...es hat ziemlich viel Verkehr...und die Zeit schreitet zu schnell voran...gegen 17 h müssen wir uns in Voss auf die Suche nach einer Hytte machen, Zelten bei dem Wetter, no Way
Es gestaltet sich schwieriger als wir denken, in Voss gibt es nur drei Hytten auf dem Platz, beim zweiten den wir anfahren ist keiner da, beim dritten, er liegt direkt an einem Wasserfall, sollen wir die Hytte gleich kaufen, zumindest dem Preis nach, und sonst kamen alle paar km Hyttenplätze, nur heute keine...
Versuch 4 klappt dann, die letzte die noch frei ist....Puh Glück gehabt, inzwischen ist es 18:30 h
Abladen, einkaufen, kochen, Essen und dann noch ein Spaziergang an den See an dem unser Domizil liegt, hier treffen wir einen Q-Treiber aus Wiesbaden auf dem Weg nach Norden. Er berichtet uns, Er ist seid 4 Tagen nur im Regen gefahren...
Um 22:30 h geht’s ins Bett, so früh wie noch keinen Tag auf der Tour, Gute Nacht....
Die Sonne weckte uns.....nein wirklich...es gibt Sie noch.! Gut geschlafen haben wir in unserem kleinen Schloß aus dem Jahr 1805, nur das damals die Menschen kleiner waren und ich bei einem Versuch sie zu durchqueren erst mal den Rahmen erweiterte mit dem Kopf.
Kurz zum Kaufmann, Brötchen holen, dann Mathilda beladen und so gegen 9:00 h war die Temperatur so angestiegen das wir am Fluß auf einer Picknickbank frühstücken können.
Gegen 10 machen wir uns auf den Weg Richtung Bergen. Zunächst noch ein Stück E39 und dann Richtung Hella auf einer Nationalstraße über den Gaularfjellpass. Traumhaft....und obwohl wir immer nur ein paar Kilometer weiter nach Süden kommen ändert sich die Vegetation, hier gibt es z.B. Farne in allen möglichen Variationen. Oben ist es leider noch ziemlich kalt, es gibt unzählige Schneebretter an der Straße, aber Sonne J !
Dann eine wunderschöne Abfahrt hinab zum Sognfjord, der längste Norwegens mit 204 km Länge. In Dragsvik wartet die erste Fähre, kurze Überfahrt von 10 Min und weiter Richtung Laerdal. Es geht immer am Fjord entlang, Kurve folgt auf Kurve, Super..bei inzwischen 15°C machts endlich mal wieder richtig Spass. Kurz vor Laerdal die zweite Fähre, irgendwie ganz schön crazy...du kommst aus dem Tunnel und fällst fast aufs Schiff....
Nach kurzer Überfahrt beginnt die Suche nach einem Rastplatz. Kurz vor dem Tunnel findet sich dann eine wunderschöne Stelle direkt am Fjord. Das Wasser ist erstaunlich warm, nur schwimmen wollen wir nicht. Nach der Pause folgt der Laerdaltunnel, der längste Strassentunnel der Welt mit 24,5 km. Auf der gesamten Strecke gibt es drei Hallen die wunderschön beleuchtet sind und eigentlich wollen wir nur die erste anfahren und dann zurück oben über denn Pass, aber es beginnt zu regnen und so fahren wir die gesamten 25 km. Überwältigend sind wirklich die Hallen mit ihrem Licht. Auf
der anderen Seite scheint wieder die Sonne.
Eine von drei Hallen im längsten Strassentunnel Europas
Wir folgen der E16, durch noch unzählige dunkle Röhren, teilweise ohne Beleuchtung und am Ende des Tages rechnen wir kurz zusammen waren es heut wohl so um die 60 km unter der Erde.
Nach den letzten Tagen wollen wir nun ein Ziel mal wirklich erreichen...Bergen und seine Speicherstadt Brygge. Aber auch heute wird nix daraus...es hat ziemlich viel Verkehr...und die Zeit schreitet zu schnell voran...gegen 17 h müssen wir uns in Voss auf die Suche nach einer Hytte machen, Zelten bei dem Wetter, no Way
Es gestaltet sich schwieriger als wir denken, in Voss gibt es nur drei Hytten auf dem Platz, beim zweiten den wir anfahren ist keiner da, beim dritten, er liegt direkt an einem Wasserfall, sollen wir die Hytte gleich kaufen, zumindest dem Preis nach, und sonst kamen alle paar km Hyttenplätze, nur heute keine...
Versuch 4 klappt dann, die letzte die noch frei ist....Puh Glück gehabt, inzwischen ist es 18:30 h
Abladen, einkaufen, kochen, Essen und dann noch ein Spaziergang an den See an dem unser Domizil liegt, hier treffen wir einen Q-Treiber aus Wiesbaden auf dem Weg nach Norden. Er berichtet uns, Er ist seid 4 Tagen nur im Regen gefahren...
Um 22:30 h geht’s ins Bett, so früh wie noch keinen Tag auf der Tour, Gute Nacht....
Dienstag, 9. August 2011
Tag 11 : Valldal N – Jolster N
Tageskm: 217 KM Stand: 142354
Nach einer ruhigen Nacht begann der Tag wie der letzte aufgehört hatte, mit Regen.L Also wurde erst mal in Ruhe gefrühstückt und dann alles wasserfest verpackt. Auch wir schlüpften gleich in die Regenkombis, denn zu dem Regen kam die tropenhafte Temperatur von 9,5°C am Start.
Der kurze Weg zur Fähre nach Eisdal war schnell erledigt und wir setzten über den Fjord in 15 min. Auf der anderen Seite begann gleich der Aufstieg in den wunderschönen Orevegn (Adlerstrasse). An der Aussichtsplattform oben angekommen konnten wir im Gemisch aus Nebel und Wolken im Geirangerfjord ein Kreuzfahrtschiff deuten.
Parkplatz Adlerstiege...Eigentlich mit Aussicht auf den Geiragerfjord...:-(
Dicke Suppe über dem fjord...
Die wunderschönen Serpentinen machen im Regen nicht wirklich Spass. So wurde der geplante Stop in Geiranger fallen gelassen und wir machten uns gleich an die nächste Passhöhe Richtung Dalsnibba auf.
Zwischen unzähligen Reisebussen, Wohnmobilen und Radfahrern war auch dies bei dem Wetter kein Vergnügen. Die letzten Kilometer verschwanden wir in den Wolken und die Sicht ging auf 5 m zurück und das Thermometer zeigte 4,2°C an. Also auch keine Auffahrt zum Dalsnibba Plateau, denn wir hätten das Panorama eh nicht gesehen. Nach der Überfahrt besserte sich das Wetter ein wenig, es wurde trocken....zeitweise zumindest.
An der Bundesstrasse 15 angekommen schlugen wir den Weg durch die Tunnel ein. 14 km Höhlenweg hat es hier, aufgeteilt in mehrere Abschnitte, der längste 6 km lang. Am Ausgang des letzten Tunnels befindet sich ein herrlicher Wasserfall. Hier trafen wir unsere Gespannfahrer das erste Mal. Kurzes Plauschen und ein paar Fotos und weiter ging es Richtung Stryn.
Auch damit muss man hier rechnen, Regen...manchmal sehr ausdauernd also gute Regenkombis sind Pflicht
Unten am Fjord war es fast sommerlich, 15°C und trocken, was will man mehr. So legten wir ein Kaffeepause am Jostedalbreen Center ein. Trotz der gebesserten Wetterlage beschlossen wir in den Regenanzügen weiter zu fahren. Man gut.... denn ca 1h später fiel das Thermometer und es goss wie aus Kübeln. Im Innvikfjord lagen die nächsten Kreuzfahrer, gleich zwei Stück.
Und hier begegneten uns auch Gabi und Norbert, die gerade von Bredesdalenbreen kamen. Kurzer Gruß und weiter ging es Richtung Sognfjord.
Auf der E39 Richtung Forde stießen wir wieder auf die zwei Gespanne. Inzwischen blickte ab und zu die Sonne wieder auf unser Haupt. Doch nun war es zu spät. Viel Zeit hatten wir durch das Wetter und die damit verbundene verhaltene Fahrweise an den Bergstrassen verloren. Und so begann gegen 17 h die Suche nach einem Nachtlager, denn zelten bei dem Wetter und den nassen Klamotten wäre nicht ideal.
In Jolster fand sich eine Hytte für 250 NOK. Klein aber warm und super sanitäre Anlagen. Zudem lag sie direkt an einem Fluss voller Stromschnellen. Kurz absatteln und etwas warmes besorgen. Gegen Abend zeigte sich dann der Himmelsscheinwerfer von seiner guten Seite und der Wetterbericht verspricht Besserung. Schauen wir mal....
Gute Adresse für eine tolle Hytte zu fairen Preisen, mit dem gewissen Etwas an Natur
Nach einer ruhigen Nacht begann der Tag wie der letzte aufgehört hatte, mit Regen.L Also wurde erst mal in Ruhe gefrühstückt und dann alles wasserfest verpackt. Auch wir schlüpften gleich in die Regenkombis, denn zu dem Regen kam die tropenhafte Temperatur von 9,5°C am Start.
Der kurze Weg zur Fähre nach Eisdal war schnell erledigt und wir setzten über den Fjord in 15 min. Auf der anderen Seite begann gleich der Aufstieg in den wunderschönen Orevegn (Adlerstrasse). An der Aussichtsplattform oben angekommen konnten wir im Gemisch aus Nebel und Wolken im Geirangerfjord ein Kreuzfahrtschiff deuten.
Parkplatz Adlerstiege...Eigentlich mit Aussicht auf den Geiragerfjord...:-(
Dicke Suppe über dem fjord...
Die wunderschönen Serpentinen machen im Regen nicht wirklich Spass. So wurde der geplante Stop in Geiranger fallen gelassen und wir machten uns gleich an die nächste Passhöhe Richtung Dalsnibba auf.
Zwischen unzähligen Reisebussen, Wohnmobilen und Radfahrern war auch dies bei dem Wetter kein Vergnügen. Die letzten Kilometer verschwanden wir in den Wolken und die Sicht ging auf 5 m zurück und das Thermometer zeigte 4,2°C an. Also auch keine Auffahrt zum Dalsnibba Plateau, denn wir hätten das Panorama eh nicht gesehen. Nach der Überfahrt besserte sich das Wetter ein wenig, es wurde trocken....zeitweise zumindest.
An der Bundesstrasse 15 angekommen schlugen wir den Weg durch die Tunnel ein. 14 km Höhlenweg hat es hier, aufgeteilt in mehrere Abschnitte, der längste 6 km lang. Am Ausgang des letzten Tunnels befindet sich ein herrlicher Wasserfall. Hier trafen wir unsere Gespannfahrer das erste Mal. Kurzes Plauschen und ein paar Fotos und weiter ging es Richtung Stryn.
Auch damit muss man hier rechnen, Regen...manchmal sehr ausdauernd also gute Regenkombis sind Pflicht
Unten am Fjord war es fast sommerlich, 15°C und trocken, was will man mehr. So legten wir ein Kaffeepause am Jostedalbreen Center ein. Trotz der gebesserten Wetterlage beschlossen wir in den Regenanzügen weiter zu fahren. Man gut.... denn ca 1h später fiel das Thermometer und es goss wie aus Kübeln. Im Innvikfjord lagen die nächsten Kreuzfahrer, gleich zwei Stück.
Und hier begegneten uns auch Gabi und Norbert, die gerade von Bredesdalenbreen kamen. Kurzer Gruß und weiter ging es Richtung Sognfjord.
Auf der E39 Richtung Forde stießen wir wieder auf die zwei Gespanne. Inzwischen blickte ab und zu die Sonne wieder auf unser Haupt. Doch nun war es zu spät. Viel Zeit hatten wir durch das Wetter und die damit verbundene verhaltene Fahrweise an den Bergstrassen verloren. Und so begann gegen 17 h die Suche nach einem Nachtlager, denn zelten bei dem Wetter und den nassen Klamotten wäre nicht ideal.
In Jolster fand sich eine Hytte für 250 NOK. Klein aber warm und super sanitäre Anlagen. Zudem lag sie direkt an einem Fluss voller Stromschnellen. Kurz absatteln und etwas warmes besorgen. Gegen Abend zeigte sich dann der Himmelsscheinwerfer von seiner guten Seite und der Wetterbericht verspricht Besserung. Schauen wir mal....
Gute Adresse für eine tolle Hytte zu fairen Preisen, mit dem gewissen Etwas an Natur
Montag, 8. August 2011
Tag 10 : Fjellsyn –N – Valldal N
Tageskm: 236 KM Stand: 142137
Nachdem ja gestern Abend die Entscheidung fiel, das sich unsere Gruppe trennt, zogen Gabi und Norbert es vor recht früh zu starten und auf Frühstück zu verzichten. Da hier oben, besonders in ländlicher Gegend die Läden erst um 8:30 öffnen, wäre der Start zu spät geworden war ihre Begründung. (Es fehlte an nötigen Accessoires wie Brötchen u.a.)
Also kurze Verabschiedung und erst mal Frühstück besorgen. Nach der Stärkung noch kurz alles aufsatteln und gegen 9:30 starteten wir bei herrlichem Sonnenschein aber leider nur 12°C Richtung Trollstegen.
Leider kamen wir nicht weit. Beim Abbiegen auf die E 6 löste sich die rechte Abdeckung des Staufaches, streifte noch den Fuss des Fahres und verabschiedete sich in die Wildnis. Trotz intensiver Suche von knapp einer halben Stunde, blieb sie verschollen und so setzten wir die Fahrt nach kurzem Umpacken ohne fort.
In Dombas verließen wir die E6 in Richtung Andalsnes und folgten der E 136. Wenig Verkehr und herrliche Landschaft, dazu Sonne, was kann einem Biker besseres passieren. Nach gut der Hälfte der Strecke entdeckte ich im Flusslauf unzählige Stromschnellen und die Gegend hatte etwas von alten Westernfilmen...es fehlte eigentlich nur noch John Wayne der auf einem Pferd um die Ecke geprescht kommt. Leider hatten diese schöne Stelle auch unzählige Wohnmobillisten entdeckt und so setzten wir unsere Fahrt fort..
Am Abzweig zu den Trollstegen entschieden wir uns, noch kurz bis Andalsnes weiter zu fahren um frisches Geld und einen Kaffee zu ergattern. An der Kaimauer im Hafen lag dann das erste Kreuzfahrtschiff, die Discovery aus England. Entgegen unserer Vermutung das in diesem Bereich alles sehr teuer ist, waren wir über die aufgerufenen Kurse sehr überrascht. Zwei Kaffee und zwei Stück Kuchen für 45 NOK war erträglich und so machten wir unsere Mittagspause im Hafen.
Der erste Kreuzfahrer...
Frisch gestärkt ging es zurück zum Abzweig und hinein in die Bergwelt der Trolle. Bei herrlichem Wetter, Sonne 18°C ging es hinauf über 11 Serpentinen bei 12% Steigung vorbei am Stigfossen (einem 320m hohem atemberaubenden Wasserfall) auf ca 750m H.
Oben angekommen, noch schnell ein paar Fotos und dann geht es hinab über ca. 40 km nach Valldal. Tolle Kurven entlang des Bergflusse verleiten zum Schnell fahren, und das kann hier unangenehm teuer werden. Unten am Fjord angekommen, musste erst mal etwas warmes in den Bauch. Und so steuerten wir einen der unzähligen Imbisse an. Kaum saßen wir fing es mal wieder an zu regnen. Gegenüber war ein Supermarkt, und so wollten wir den Schauer überbrücken, indem wir für morgen früh schon alles besorgen wollten.
der berühmte Trollstiegen..
Auf dem Dach der Welt..:-) kurz hinter dem Trollstiegen
Als wir wieder die Straße betreten wollten, schüttete es aus Kübeln und wer kam da um die Ecke....die zwei K-Gespanne, die schon beim Treffen überraschend aufgetaucht waren. Kurze Lagebesprechung und wir beschlossen den nächsten Campingplatz aufzusuchen um eine Hytte zu mieten.
So endete der Tag nach „nur“ 236 km. Für 300 NOK bekamen wir ein warmes Plätzchen. Schnell abgeladen und die nassen Sachen aus. Morgen geht es weiter Richtung Geiranger und bei gutem Wetter bis an den Sognfjord.
Die Abende in Norwegen, einfach atemberaubend....
Nachdem ja gestern Abend die Entscheidung fiel, das sich unsere Gruppe trennt, zogen Gabi und Norbert es vor recht früh zu starten und auf Frühstück zu verzichten. Da hier oben, besonders in ländlicher Gegend die Läden erst um 8:30 öffnen, wäre der Start zu spät geworden war ihre Begründung. (Es fehlte an nötigen Accessoires wie Brötchen u.a.)
Also kurze Verabschiedung und erst mal Frühstück besorgen. Nach der Stärkung noch kurz alles aufsatteln und gegen 9:30 starteten wir bei herrlichem Sonnenschein aber leider nur 12°C Richtung Trollstegen.
Leider kamen wir nicht weit. Beim Abbiegen auf die E 6 löste sich die rechte Abdeckung des Staufaches, streifte noch den Fuss des Fahres und verabschiedete sich in die Wildnis. Trotz intensiver Suche von knapp einer halben Stunde, blieb sie verschollen und so setzten wir die Fahrt nach kurzem Umpacken ohne fort.
In Dombas verließen wir die E6 in Richtung Andalsnes und folgten der E 136. Wenig Verkehr und herrliche Landschaft, dazu Sonne, was kann einem Biker besseres passieren. Nach gut der Hälfte der Strecke entdeckte ich im Flusslauf unzählige Stromschnellen und die Gegend hatte etwas von alten Westernfilmen...es fehlte eigentlich nur noch John Wayne der auf einem Pferd um die Ecke geprescht kommt. Leider hatten diese schöne Stelle auch unzählige Wohnmobillisten entdeckt und so setzten wir unsere Fahrt fort..
Am Abzweig zu den Trollstegen entschieden wir uns, noch kurz bis Andalsnes weiter zu fahren um frisches Geld und einen Kaffee zu ergattern. An der Kaimauer im Hafen lag dann das erste Kreuzfahrtschiff, die Discovery aus England. Entgegen unserer Vermutung das in diesem Bereich alles sehr teuer ist, waren wir über die aufgerufenen Kurse sehr überrascht. Zwei Kaffee und zwei Stück Kuchen für 45 NOK war erträglich und so machten wir unsere Mittagspause im Hafen.
Der erste Kreuzfahrer...
Frisch gestärkt ging es zurück zum Abzweig und hinein in die Bergwelt der Trolle. Bei herrlichem Wetter, Sonne 18°C ging es hinauf über 11 Serpentinen bei 12% Steigung vorbei am Stigfossen (einem 320m hohem atemberaubenden Wasserfall) auf ca 750m H.
Oben angekommen, noch schnell ein paar Fotos und dann geht es hinab über ca. 40 km nach Valldal. Tolle Kurven entlang des Bergflusse verleiten zum Schnell fahren, und das kann hier unangenehm teuer werden. Unten am Fjord angekommen, musste erst mal etwas warmes in den Bauch. Und so steuerten wir einen der unzähligen Imbisse an. Kaum saßen wir fing es mal wieder an zu regnen. Gegenüber war ein Supermarkt, und so wollten wir den Schauer überbrücken, indem wir für morgen früh schon alles besorgen wollten.
der berühmte Trollstiegen..
Auf dem Dach der Welt..:-) kurz hinter dem Trollstiegen
Als wir wieder die Straße betreten wollten, schüttete es aus Kübeln und wer kam da um die Ecke....die zwei K-Gespanne, die schon beim Treffen überraschend aufgetaucht waren. Kurze Lagebesprechung und wir beschlossen den nächsten Campingplatz aufzusuchen um eine Hytte zu mieten.
So endete der Tag nach „nur“ 236 km. Für 300 NOK bekamen wir ein warmes Plätzchen. Schnell abgeladen und die nassen Sachen aus. Morgen geht es weiter Richtung Geiranger und bei gutem Wetter bis an den Sognfjord.
Die Abende in Norwegen, einfach atemberaubend....
Sonntag, 7. August 2011
Tag 9 : Svullrya –N – Rondo Nationalpark - Fjellsyn –N
Tageskm: 345 KM Stand: 141901
Aufbruchsstimmug.....Schon früh war die ganze Meute auf den Beinen. Gegen 7 Uhr traf man nur noch auf geschäftige K- Fahrer, die alle am zusammenpacken, Zelt abbauen und verstauen von Gepäckstücken waren.
Auch bei uns war es nicht anders. Und Dank der überarbeiteten Version Heckpartie, gab es auch keine Probleme mehr die Geschichte gut zu Verzurren. Nach dem überaus „leckeren Frühstück“ war dann Verabschieden angesagt. Roy war schon sehr früh gekommen, um alle auf die Reise zu schicken.
Unsere 4-Kombo startete gegen 9:15 mit Ziel Dombas (etwa 100km von Lillehammer entfernt). Die ersten 100 km waren schnell abgearbeitet. Bei wolkenverhangenem Himmel ging es auf die nächsten km. Kurz hinter Hamar mussten wir den ersten Tankstop einlegen. Trotz des gewaltigen Zusatzgewichts, erstaunte mich der Verbrauch der K-ute. Normal liegt er Zuhause bei 5,8 - 6,3 L/100.
Hier braucht sie trotz Mehrarbeit um die 5 L.
Kurz hinter Lillehammer legten wir eine Mittagspause ein. Gut eine Stunde später ging es weiter Richtung Ringby. Hier gibt es eine der ältesten Stabkirchen Norwegens zu besichtigen und was trifft man auf dem Parkplatz, einen Hamelner Reisebus voll mit Rentnern. Wie klein ist doch manchmal die Welt...
Die Stabkirche zu Ringby, die älteste die in Norwegen steht
Nach der Besichtigung ging es kurze Zeit später rechts ab auf eine Nationalstrasse Norwegens, die mitten durch den Rondo Nationalpark führt. Der höchste Punkt dieser Strasse liegt bei 1139m und von Bäumen keine Spur mehr. Dafür trifft man auf freilaufende Schaffe.
Ca. 70 km später öffnete Petrus die Schleusentore seiner gesamten Talsperren. Und diesmal nicht für 5 min sondern er hatte Ausdauer. Wir leider nicht...nach gut einer halben Std. war wir so nass und kalt geworden, das unser Ziel Dombas gestrichen wurde und die erst beste Gelegenheit ergriffen wurde ein festes Dach über den Kopf zu bekommen.
So endete unser Tag nicht sehr erfreulich. Durchgefroren und hungrig besorgten wir uns eine Kosnerve Spagetti und stillten erst mal die wichtigsten Bedürfnisse. Als nächstes ging es unter die heiße Dusche.
Schon Mittags zeigte sich, das unsere Gruppe nicht ganz so harmoniert, wie es zu Beginn schien. Nach einer kurzen Diskussion beschlossen wir heute Abend ab morgen getrennte Weg zu bestreiten. Und so wir es morgen früh ein letztes gemeinsames Frühstück geben und dann werden wir die weiteren Etappen allein fahren.
Hoffentlich bei besserem Wetter, denn es regnet immer noch und das Termometer ist auf 10°C gefallen und die Trollstiegen bei Regen werden vermutlich nur halb so viel Spaß machen wie im trockenen. Ziel Morgen ist der berühmte Geirangerfjord, Ziel unzähliger Kreuzfahrtschiffe. Mal sehen ob wir welche zu Gesicht bekommen.
Aufbruchsstimmug.....Schon früh war die ganze Meute auf den Beinen. Gegen 7 Uhr traf man nur noch auf geschäftige K- Fahrer, die alle am zusammenpacken, Zelt abbauen und verstauen von Gepäckstücken waren.
Auch bei uns war es nicht anders. Und Dank der überarbeiteten Version Heckpartie, gab es auch keine Probleme mehr die Geschichte gut zu Verzurren. Nach dem überaus „leckeren Frühstück“ war dann Verabschieden angesagt. Roy war schon sehr früh gekommen, um alle auf die Reise zu schicken.
Unsere 4-Kombo startete gegen 9:15 mit Ziel Dombas (etwa 100km von Lillehammer entfernt). Die ersten 100 km waren schnell abgearbeitet. Bei wolkenverhangenem Himmel ging es auf die nächsten km. Kurz hinter Hamar mussten wir den ersten Tankstop einlegen. Trotz des gewaltigen Zusatzgewichts, erstaunte mich der Verbrauch der K-ute. Normal liegt er Zuhause bei 5,8 - 6,3 L/100.
Hier braucht sie trotz Mehrarbeit um die 5 L.
Kurz hinter Lillehammer legten wir eine Mittagspause ein. Gut eine Stunde später ging es weiter Richtung Ringby. Hier gibt es eine der ältesten Stabkirchen Norwegens zu besichtigen und was trifft man auf dem Parkplatz, einen Hamelner Reisebus voll mit Rentnern. Wie klein ist doch manchmal die Welt...
Die Stabkirche zu Ringby, die älteste die in Norwegen steht
Nach der Besichtigung ging es kurze Zeit später rechts ab auf eine Nationalstrasse Norwegens, die mitten durch den Rondo Nationalpark führt. Der höchste Punkt dieser Strasse liegt bei 1139m und von Bäumen keine Spur mehr. Dafür trifft man auf freilaufende Schaffe.
Ca. 70 km später öffnete Petrus die Schleusentore seiner gesamten Talsperren. Und diesmal nicht für 5 min sondern er hatte Ausdauer. Wir leider nicht...nach gut einer halben Std. war wir so nass und kalt geworden, das unser Ziel Dombas gestrichen wurde und die erst beste Gelegenheit ergriffen wurde ein festes Dach über den Kopf zu bekommen.
So endete unser Tag nicht sehr erfreulich. Durchgefroren und hungrig besorgten wir uns eine Kosnerve Spagetti und stillten erst mal die wichtigsten Bedürfnisse. Als nächstes ging es unter die heiße Dusche.
Schon Mittags zeigte sich, das unsere Gruppe nicht ganz so harmoniert, wie es zu Beginn schien. Nach einer kurzen Diskussion beschlossen wir heute Abend ab morgen getrennte Weg zu bestreiten. Und so wir es morgen früh ein letztes gemeinsames Frühstück geben und dann werden wir die weiteren Etappen allein fahren.
Hoffentlich bei besserem Wetter, denn es regnet immer noch und das Termometer ist auf 10°C gefallen und die Trollstiegen bei Regen werden vermutlich nur halb so viel Spaß machen wie im trockenen. Ziel Morgen ist der berühmte Geirangerfjord, Ziel unzähliger Kreuzfahrtschiffe. Mal sehen ob wir welche zu Gesicht bekommen.
Samstag, 6. August 2011
Tag 8 : Svullrya –N – Tour Schweden - Svullrya –N
Tageskm: 218 KM Stand: 141556
Heute ist eine Ausfahrt Richtung Schweden geplant. Nach dem „üppigen Frühstück“ sammelten sich 19 K`s vor dem Motel auf dem Parkplatz. Bei gutem Wetter, wolkig mit Zeitweisen Sonnenstrahlen, ging es um 11 h los.
Erster Anlaufpunkt war ein Motorradmuseum in Torsby Schweden. Nach gut einer Stunde Formationsflug, wir waren eigentlich grundsätzlich schneller als erlaubt, kamen wir bei strahlendem Sonnenschein am Ziel an. Leider war zwar das Museum offen, nur kein Mitarbeiter zum Kassieren in Sicht, und so verließen wir die Stätte ohne auch nur ein Exponat besichtigt zu haben.
(Bei der Häufung von „Alteisen“ hätten wir ja auch selbst ausstellen können).
Nächster Stop war ca. 50 km weiter ein Golfplatz mit angegliederten Cafe/Restaurant. Hier hatte Roy eine preiswerte und trotzdem sehr gute Möglichkeit gefunden, die knurrenden Mägen zu besänftigen.
Kurz zuvor kamen wir an einem Sportplatz vorbei, auf dem ein Harley Treffen statt fand. In erster Euphorie wurde beschlossen, nach der Stärkung mal vorbei zu schauen, und „nett“ Guten Tag zu sagen. Nachdem die Bäuche voll, und die großen Kerls müde waren, ging es ohne Hallo zu sagen weiter, langsam wieder Richtung Svullrya. Zwischendurch bekamen wir mal wieder die obligatorische Kurzdusche, heftig aber nicht lang.
Und so ging es vorbei an wunderschönen schwedischen Seen, über kurvige hügelige Landstraßen zurück nach Norwegen. Das Überqueren der Grenze merkt man auch hier nicht an Schildern, sondern ganz einfach an der plötzlich wechselnden Qualität der Straßen. Kaum auszuhalten, so viele Querschläge und tiefe Löcher hab ich kaum erlebt bisher.
Gegen 16:30 traf der Tross wieder beim Motel ein. Und weil ja ein Treffen von K`s kein richtiges Treffen ohne Schrauberei ist, wurden dann sogleich an der RS vom Georg die Gabel Siris gewechselt. Mitten auf dem Parkplatz schraubten zwei Mann unter Aufsicht und gut kommentiert in gut einer Stunde die Vorderbeine erst auseinander und dann wieder zusammen.
Der Abend verlief feuchtfröhlich auf dem Gelände und wir hatten viel Spaß.
Morgen geht es los zur großen Fjordtour. Roy, der Organisator des Norwegentreffens in unserer Mitte 20 Alteisen auf einem Museums Parkplatz, das leider geschlossen hatteä ein wenig später bei der Mittagspause in einem Golfclub und dann sowas direkt daneben....ein Harley-Treffen war keine 500m entfernt Kein Treffen ohne Bastelstunde...Georgs Gabelsiris werden in 50 min getauscht..:-) Leider hatte auch Georg nach einem späteren Treffen einen schweren Unfall und seine "Lucie" und er haben beide schwere Blessuren davon getragen, sind aber wieder auf dem Weg der Besserung
Heute ist eine Ausfahrt Richtung Schweden geplant. Nach dem „üppigen Frühstück“ sammelten sich 19 K`s vor dem Motel auf dem Parkplatz. Bei gutem Wetter, wolkig mit Zeitweisen Sonnenstrahlen, ging es um 11 h los.
Erster Anlaufpunkt war ein Motorradmuseum in Torsby Schweden. Nach gut einer Stunde Formationsflug, wir waren eigentlich grundsätzlich schneller als erlaubt, kamen wir bei strahlendem Sonnenschein am Ziel an. Leider war zwar das Museum offen, nur kein Mitarbeiter zum Kassieren in Sicht, und so verließen wir die Stätte ohne auch nur ein Exponat besichtigt zu haben.
(Bei der Häufung von „Alteisen“ hätten wir ja auch selbst ausstellen können).
Nächster Stop war ca. 50 km weiter ein Golfplatz mit angegliederten Cafe/Restaurant. Hier hatte Roy eine preiswerte und trotzdem sehr gute Möglichkeit gefunden, die knurrenden Mägen zu besänftigen.
Kurz zuvor kamen wir an einem Sportplatz vorbei, auf dem ein Harley Treffen statt fand. In erster Euphorie wurde beschlossen, nach der Stärkung mal vorbei zu schauen, und „nett“ Guten Tag zu sagen. Nachdem die Bäuche voll, und die großen Kerls müde waren, ging es ohne Hallo zu sagen weiter, langsam wieder Richtung Svullrya. Zwischendurch bekamen wir mal wieder die obligatorische Kurzdusche, heftig aber nicht lang.
Und so ging es vorbei an wunderschönen schwedischen Seen, über kurvige hügelige Landstraßen zurück nach Norwegen. Das Überqueren der Grenze merkt man auch hier nicht an Schildern, sondern ganz einfach an der plötzlich wechselnden Qualität der Straßen. Kaum auszuhalten, so viele Querschläge und tiefe Löcher hab ich kaum erlebt bisher.
Gegen 16:30 traf der Tross wieder beim Motel ein. Und weil ja ein Treffen von K`s kein richtiges Treffen ohne Schrauberei ist, wurden dann sogleich an der RS vom Georg die Gabel Siris gewechselt. Mitten auf dem Parkplatz schraubten zwei Mann unter Aufsicht und gut kommentiert in gut einer Stunde die Vorderbeine erst auseinander und dann wieder zusammen.
Der Abend verlief feuchtfröhlich auf dem Gelände und wir hatten viel Spaß.
Morgen geht es los zur großen Fjordtour. Roy, der Organisator des Norwegentreffens in unserer Mitte 20 Alteisen auf einem Museums Parkplatz, das leider geschlossen hatteä ein wenig später bei der Mittagspause in einem Golfclub und dann sowas direkt daneben....ein Harley-Treffen war keine 500m entfernt Kein Treffen ohne Bastelstunde...Georgs Gabelsiris werden in 50 min getauscht..:-) Leider hatte auch Georg nach einem späteren Treffen einen schweren Unfall und seine "Lucie" und er haben beide schwere Blessuren davon getragen, sind aber wieder auf dem Weg der Besserung
Freitag, 5. August 2011
Tag 7: Svullrya –N – Torsby- S - Svullrya –N
Tageskm: 116 KM Stand: 141338
Gestern Abend wurde es noch spät. Benzingespräche, Anekdoten anderer Treffen und Erfahrungen bei der Anreise waren genug Gesprächsstoff. Gegen 22 h kamen die letzten für diesen Tag an und mussten noch Zelte aufbauen. So langsam füllt sich der Motelplatz mit Fliegenden Ziegeln!
Roy und sein K1 Gespann...einfach :-))
Geschäftiges Treiben auf dem Motel-Platz
Heute morgen sind wir um 6 aus dem Bett gefallen. Kaffee kochen und auf die Terrasse setzen den herrlichen Sonnenaufgang genießen waren eins. Gegen Acht sind wir dann in den Kro zum Frühstück, leider nicht so umfassend wie in Oslo, aber ausreichend. Danach haben wir erst mal den Tante Emma Laden im Ort geentert, und oh Wunder hier gab es ein großes Sortiment an Eisenwaren und so konnte erst mal das marode Top-Case wieder notdürftig in Stand gesetzt werden. Auf der langen Anfahrt hierher meinte nämlich der Packsack oben auf dem Topcase sich langsam samt Reling in selbiges zu bohren. Vielleicht sollte man nicht 12 kg Gewicht aufschnallen?!
Nach erfolgter Reparatur, beschlossen wir, ein kleinen Ausflug in die nähere Umgebung zu machen. Gelandet sind wir dann in Schweden...keine 20 km entfernt, aber wesentlich günstigere Einkaufsmöglichkeiten. Und hier setzte dann auch der bis zum Abend andauernde Landregen ein.
Ja, Sie würde ja gern...nur leider fehlt die Lizenz..:-(
Aber da wir die ersten 6 Tage sehr verwöhnt wurden vom Wetter, no Problem....einfach die Regenkombi übergezogen und die 50 km zurück nach Svullrya, wo dann die Küche geentert wurde.
Nach erfolgtem Abendessen ging es wieder bei diversen „Heizstoffen“ um Benzin die K... und andere Themen. Ach ja, in Schweden kamen uns auf der Hintour zwei Gespanne entgegen. Später stellte sich heraus, das zwei Biker aus Thüringen von unseren Treffen gelesen hatten und mal eben so die 1600 km hier hoch gedüst sind. Als wir wieder auf dem Platz ankamen, bauten Sie gerade Ihr Zelt auf.
Eine Wunsch hat die ganze Bande hier: Petrus möge ein einsehen haben, denn morgen wollen wir eine gemütliche Ausfahrt über ca. 180 km machen.
Gestern Abend wurde es noch spät. Benzingespräche, Anekdoten anderer Treffen und Erfahrungen bei der Anreise waren genug Gesprächsstoff. Gegen 22 h kamen die letzten für diesen Tag an und mussten noch Zelte aufbauen. So langsam füllt sich der Motelplatz mit Fliegenden Ziegeln!
Roy und sein K1 Gespann...einfach :-))
Geschäftiges Treiben auf dem Motel-Platz
Heute morgen sind wir um 6 aus dem Bett gefallen. Kaffee kochen und auf die Terrasse setzen den herrlichen Sonnenaufgang genießen waren eins. Gegen Acht sind wir dann in den Kro zum Frühstück, leider nicht so umfassend wie in Oslo, aber ausreichend. Danach haben wir erst mal den Tante Emma Laden im Ort geentert, und oh Wunder hier gab es ein großes Sortiment an Eisenwaren und so konnte erst mal das marode Top-Case wieder notdürftig in Stand gesetzt werden. Auf der langen Anfahrt hierher meinte nämlich der Packsack oben auf dem Topcase sich langsam samt Reling in selbiges zu bohren. Vielleicht sollte man nicht 12 kg Gewicht aufschnallen?!
Nach erfolgter Reparatur, beschlossen wir, ein kleinen Ausflug in die nähere Umgebung zu machen. Gelandet sind wir dann in Schweden...keine 20 km entfernt, aber wesentlich günstigere Einkaufsmöglichkeiten. Und hier setzte dann auch der bis zum Abend andauernde Landregen ein.
Ja, Sie würde ja gern...nur leider fehlt die Lizenz..:-(
Aber da wir die ersten 6 Tage sehr verwöhnt wurden vom Wetter, no Problem....einfach die Regenkombi übergezogen und die 50 km zurück nach Svullrya, wo dann die Küche geentert wurde.
Nach erfolgtem Abendessen ging es wieder bei diversen „Heizstoffen“ um Benzin die K... und andere Themen. Ach ja, in Schweden kamen uns auf der Hintour zwei Gespanne entgegen. Später stellte sich heraus, das zwei Biker aus Thüringen von unseren Treffen gelesen hatten und mal eben so die 1600 km hier hoch gedüst sind. Als wir wieder auf dem Platz ankamen, bauten Sie gerade Ihr Zelt auf.
Eine Wunsch hat die ganze Bande hier: Petrus möge ein einsehen haben, denn morgen wollen wir eine gemütliche Ausfahrt über ca. 180 km machen.
Donnerstag, 4. August 2011
Tag 6: Oslo - Svullrya
Tageskm: 160 KM Stand: 141222
Nach einer sehr kurzen Nacht (habe ja bis 1:30 den Blog geschrieben) ging es gegen 8:30 zum letzten Mal im Gaustadd Hotel an das leckere Frühstücksbuffet. Nach der ersten Sättigung und fertigen eines Lunchpakets, ging es ans packen.
So gegen 11 h waren alle drei Maschinen abfahrbereit und die erste Station hieß Holmenkollen. Gut eine Skischanze reißt einen nicht gerade vom Hocker, denkt son Nordflachlandbewohner....weit gefehlt....die Anlage ist imposant...und man könnte mir 1 Mio zahlen ich würde da nicht runterhopsen...
Holmenkollen....imposant..aber runter ...never..!!!
Im Fernsehen sieht das ja alles ganz easy aus, aber wenn man davorsteht....Hut ab Herr Schmidt & Collegen...aber was noch viel wichtiger ist, man hat von hier aus einen traumhaften Blick über Oslo und den Fjord.
Nachdem wir alles ausgiebig genossen haben, geht es in Richtung Meeting. Das Navi schleust uns nach kurzen Anlaufschwierigkeiten sehr schön an den großen Ausfallstraßen vorbei, Richtung Svullrya.
Vorbei an Flussläufen und Seen auf immer schmaler werdenden Straßen hinein in die Wildnis. So kommt es einem jedenfalls vor. Und der obligatorische 5 Min Regenschauer steht auch kurz vor dem Ziel an, Finnskogen Kro & Motel an dem die ersten Flying Bricks schon eingetroffen sind und schwätzen.
Hytte Bamsebo beziehen, Abendessen besorgen und jetzt wird zum gemütliche Teil übergegangen.
Mehr gibt es dann morgen, denn hier laufen fast im Halbstundentakt immer mehr Bricks ein.
Unsere Residenz für die nächsten 3 Tage
Nach einer sehr kurzen Nacht (habe ja bis 1:30 den Blog geschrieben) ging es gegen 8:30 zum letzten Mal im Gaustadd Hotel an das leckere Frühstücksbuffet. Nach der ersten Sättigung und fertigen eines Lunchpakets, ging es ans packen.
So gegen 11 h waren alle drei Maschinen abfahrbereit und die erste Station hieß Holmenkollen. Gut eine Skischanze reißt einen nicht gerade vom Hocker, denkt son Nordflachlandbewohner....weit gefehlt....die Anlage ist imposant...und man könnte mir 1 Mio zahlen ich würde da nicht runterhopsen...
Holmenkollen....imposant..aber runter ...never..!!!
Im Fernsehen sieht das ja alles ganz easy aus, aber wenn man davorsteht....Hut ab Herr Schmidt & Collegen...aber was noch viel wichtiger ist, man hat von hier aus einen traumhaften Blick über Oslo und den Fjord.
Nachdem wir alles ausgiebig genossen haben, geht es in Richtung Meeting. Das Navi schleust uns nach kurzen Anlaufschwierigkeiten sehr schön an den großen Ausfallstraßen vorbei, Richtung Svullrya.
Vorbei an Flussläufen und Seen auf immer schmaler werdenden Straßen hinein in die Wildnis. So kommt es einem jedenfalls vor. Und der obligatorische 5 Min Regenschauer steht auch kurz vor dem Ziel an, Finnskogen Kro & Motel an dem die ersten Flying Bricks schon eingetroffen sind und schwätzen.
Hytte Bamsebo beziehen, Abendessen besorgen und jetzt wird zum gemütliche Teil übergegangen.
Mehr gibt es dann morgen, denn hier laufen fast im Halbstundentakt immer mehr Bricks ein.
Unsere Residenz für die nächsten 3 Tage
Tag 5: Only Oslo !!!!
Tageskm: 0 KM Stand: 141062
Nach gut 1400 km ist ein Tag Pause gar nicht schlecht. Nach einem guten Frühstück geht es mit einem 24 h Ticket in die Innenstadt.
Und hier trifft uns die geballte Ladung aus Leid und Blumenmeer mitten ins Herz. Es werden immer noch viele Sträuße abgelegt und viele Teddys. Man schaut in dieses Meer und ist einfach nur noch unsagbar traurig. Warum...diese Frage drängt sich einem sofort auf, und wie diese Nation damit umgeht, einfach bewundernswert.....
Die Eindrücke wirken lange nach und werden uns bei unserer Besichtigung den ganzen Tag begleiten. Und so fällt es uns vier Touristen nicht leicht, einfach zum normalen Sightseeing überzugehen. Also wird wieder mal eine Bustour geordert und diese führt uns bis gegen 17 h durch alle schönen Ecken, bsp. das Kon-Tiki Museum am Hafen u.a.
Blick auf den Oslofjord
Abends wird noch kurz geplant, wie morgen gefahren wird. Und ich muss ja noch fleißig den Blog nacharbeiten...es warten ja einige ....
Studium der Osloer Tagespresse...gut so ganz ohne norwegisch Kenntnisse..:-))
Ach ja Bilder....sind leider so groß, 1,5 Mb und ich hab kein Bearbeitungsprogramm mit. Wir werden versuchen sie mit Picasa zu verkleinern und dann den Albumlink einstellen.
Nach gut 1400 km ist ein Tag Pause gar nicht schlecht. Nach einem guten Frühstück geht es mit einem 24 h Ticket in die Innenstadt.
Und hier trifft uns die geballte Ladung aus Leid und Blumenmeer mitten ins Herz. Es werden immer noch viele Sträuße abgelegt und viele Teddys. Man schaut in dieses Meer und ist einfach nur noch unsagbar traurig. Warum...diese Frage drängt sich einem sofort auf, und wie diese Nation damit umgeht, einfach bewundernswert.....
Die Eindrücke wirken lange nach und werden uns bei unserer Besichtigung den ganzen Tag begleiten. Und so fällt es uns vier Touristen nicht leicht, einfach zum normalen Sightseeing überzugehen. Also wird wieder mal eine Bustour geordert und diese führt uns bis gegen 17 h durch alle schönen Ecken, bsp. das Kon-Tiki Museum am Hafen u.a.
Blick auf den Oslofjord
Abends wird noch kurz geplant, wie morgen gefahren wird. Und ich muss ja noch fleißig den Blog nacharbeiten...es warten ja einige ....
Studium der Osloer Tagespresse...gut so ganz ohne norwegisch Kenntnisse..:-))
Ach ja Bilder....sind leider so groß, 1,5 Mb und ich hab kein Bearbeitungsprogramm mit. Wir werden versuchen sie mit Picasa zu verkleinern und dann den Albumlink einstellen.
Tag 4: S - Kungälv - N - Oslo
Tageskm: 357 KM Stand: 141062
Durch den tief hängenden Morgennebel mussten wir erst mal unser Frühstück suchen. Auch die sanitären Anlagen dieses Wanderheims waren alles andere als ordentlich. Aber bei einem Nachtquartier für 200 SEK darf man sich nicht beschweren. Gegen 10 h war alles gepackt, und so ging es weiter auf der E 45, parallel zur Autobahn Richtung Norden.
Gegen Mittag machten wir kurze Rast an einem sehr schönen schwedischen See. Kurz geschwommen, und weiter über eine sehr kleine aber landschaftlich und Kurvenhaltige Strecke Richtung Ed.
Irgendwo in der schwedischen Wildnis
Noch mal Volltanken, denn ab hier kostet jeder Liter umgerechnet 1,87€. Norwegen wir kommen.
Nach weiteren 40 km ging es ohne Grenzhaus, ohne Schilder und Zoll über die grüne Grenze. Nur die Farbe der Schilder und der Mittellinie änderte sich.
Und wie bisher jeden Tag, ein Regenschauer, kurz und heftig. Nach nicht mal 5 Min war es wieder sonnig. Überhaupt hatte wir damit gerechnet, je höher wir kommen, desto schlechter das Wetter, aber weit gefehlt. Es wird besser und besser, inzwischen sind es täglich 24-27°C und sonnig.
Kurz hinter Halden, ging es für die letzten 100 km wieder auf die E6 und so erreichten wir unsere Bleibe für die nächsten 2 Tage, Gaustad Hotel, mitten in der Uniklinik Oslo, Top Preis, schöne Zimmer und ein gut sortiertes europäisches Frühstück. Wer mal Oslo besuchen möchte und ein gutes Quartier sucht ein guter Tip. Und die Tram fährt direkt vor der Tür in die Stadt...keine 15 min.
Also wird morgen ein Mopedfreier Tag, auch die dürfen sehr praktisch neben vielen Fahrräder kostenlos parken. Jetzt geht’s erst mal unter eine schöne heisse Dusche...
Durch den tief hängenden Morgennebel mussten wir erst mal unser Frühstück suchen. Auch die sanitären Anlagen dieses Wanderheims waren alles andere als ordentlich. Aber bei einem Nachtquartier für 200 SEK darf man sich nicht beschweren. Gegen 10 h war alles gepackt, und so ging es weiter auf der E 45, parallel zur Autobahn Richtung Norden.
Gegen Mittag machten wir kurze Rast an einem sehr schönen schwedischen See. Kurz geschwommen, und weiter über eine sehr kleine aber landschaftlich und Kurvenhaltige Strecke Richtung Ed.
Irgendwo in der schwedischen Wildnis
Noch mal Volltanken, denn ab hier kostet jeder Liter umgerechnet 1,87€. Norwegen wir kommen.
Nach weiteren 40 km ging es ohne Grenzhaus, ohne Schilder und Zoll über die grüne Grenze. Nur die Farbe der Schilder und der Mittellinie änderte sich.
Und wie bisher jeden Tag, ein Regenschauer, kurz und heftig. Nach nicht mal 5 Min war es wieder sonnig. Überhaupt hatte wir damit gerechnet, je höher wir kommen, desto schlechter das Wetter, aber weit gefehlt. Es wird besser und besser, inzwischen sind es täglich 24-27°C und sonnig.
Kurz hinter Halden, ging es für die letzten 100 km wieder auf die E6 und so erreichten wir unsere Bleibe für die nächsten 2 Tage, Gaustad Hotel, mitten in der Uniklinik Oslo, Top Preis, schöne Zimmer und ein gut sortiertes europäisches Frühstück. Wer mal Oslo besuchen möchte und ein gutes Quartier sucht ein guter Tip. Und die Tram fährt direkt vor der Tür in die Stadt...keine 15 min.
Also wird morgen ein Mopedfreier Tag, auch die dürfen sehr praktisch neben vielen Fahrräder kostenlos parken. Jetzt geht’s erst mal unter eine schöne heisse Dusche...
Tag 3: DK Stevens – S Kungälv (Göteborg)
Tageskm: 384 KM Stand: 140705
Nach einer zweiten Nacht bei Erna wurden morgens die Bikes gepackt und gegen 10 h machten wir uns auf den Weg Richtung Fähre Helsingör- Helsingborg. Noch ein kurzer Einkaufsstop in Helsingör und dann ab aufs Schiff.
Keine Wartezeit, Tickets hatten wir schon in Puttgarden gelöst, und nach ca. 30 min fuhren wir durch den schwedischen Zoll. Nach gut 80 km auf der Dosenbahn entschieden wir uns abseits der großen Betonbahn unser Glück zu versuchen.
Dies solange gut, bis sich unser Navi durch einen massiven Ortsumgehungsbau so austricksen ließ, das wir ca 30 km zusätzliche km fahren mussten. Landschaftlich war es wunderschön, nur der Zeitrahmen wurde extrem gespannt, und da wir heute nix gebucht hatten, und somit spätestens gegen 17 h eine Hütte auf einem Campingplatz gesichert sein musste, gaben wir den Plan auf, bis zum Marstrand zu fahren.
In Göteburg verfranzte sich dann das Navi ein zweites Mal und als wir unterhalb der Festung Bohus ein Wanderheim (Hostel) entdeckten, machten wir Halt. Es gab noch ein Zimmer für Norbert und Gabi und wir durften so das Wiesen Chateu das erste Mal aufgebauen. Gegen 19:30 war das Nachtlager hergerichtet und man hatte auch gleich nette Nachbarn aus Solingen. Austausch gemachter Erfahrungen und Tips für schöne Touren gerade in Südschweden ergaben ein sehr spätes Einschlafen. Also schneller schlafen, morgen geht’s nach Oslo.....
Nach einer zweiten Nacht bei Erna wurden morgens die Bikes gepackt und gegen 10 h machten wir uns auf den Weg Richtung Fähre Helsingör- Helsingborg. Noch ein kurzer Einkaufsstop in Helsingör und dann ab aufs Schiff.
Keine Wartezeit, Tickets hatten wir schon in Puttgarden gelöst, und nach ca. 30 min fuhren wir durch den schwedischen Zoll. Nach gut 80 km auf der Dosenbahn entschieden wir uns abseits der großen Betonbahn unser Glück zu versuchen.
Dies solange gut, bis sich unser Navi durch einen massiven Ortsumgehungsbau so austricksen ließ, das wir ca 30 km zusätzliche km fahren mussten. Landschaftlich war es wunderschön, nur der Zeitrahmen wurde extrem gespannt, und da wir heute nix gebucht hatten, und somit spätestens gegen 17 h eine Hütte auf einem Campingplatz gesichert sein musste, gaben wir den Plan auf, bis zum Marstrand zu fahren.
In Göteburg verfranzte sich dann das Navi ein zweites Mal und als wir unterhalb der Festung Bohus ein Wanderheim (Hostel) entdeckten, machten wir Halt. Es gab noch ein Zimmer für Norbert und Gabi und wir durften so das Wiesen Chateu das erste Mal aufgebauen. Gegen 19:30 war das Nachtlager hergerichtet und man hatte auch gleich nette Nachbarn aus Solingen. Austausch gemachter Erfahrungen und Tips für schöne Touren gerade in Südschweden ergaben ein sehr spätes Einschlafen. Also schneller schlafen, morgen geht’s nach Oslo.....
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