Sonntag, 7. August 2011

Tag 9 : Svullrya –N – Rondo Nationalpark - Fjellsyn –N

Tageskm: 345 KM Stand: 141901

Aufbruchsstimmug.....Schon früh war die ganze Meute auf den Beinen. Gegen 7 Uhr traf man nur noch auf geschäftige K- Fahrer, die alle am zusammenpacken, Zelt abbauen und verstauen von Gepäckstücken waren.
Auch bei uns war es nicht anders. Und Dank der überarbeiteten Version Heckpartie, gab es auch keine Probleme mehr die Geschichte gut zu Verzurren. Nach dem überaus „leckeren Frühstück“ war dann Verabschieden angesagt. Roy war schon sehr früh gekommen, um alle auf die Reise zu schicken.

Unsere 4-Kombo startete gegen 9:15 mit Ziel Dombas (etwa 100km von Lillehammer entfernt). Die ersten 100 km waren schnell abgearbeitet. Bei wolkenverhangenem Himmel ging es auf die nächsten km. Kurz hinter Hamar mussten wir den ersten Tankstop einlegen. Trotz des gewaltigen Zusatzgewichts, erstaunte mich der Verbrauch der K-ute. Normal liegt er Zuhause bei 5,8 - 6,3 L/100.
Hier braucht sie trotz Mehrarbeit um die 5 L.

Kurz hinter Lillehammer legten wir eine Mittagspause ein. Gut eine Stunde später ging es weiter Richtung Ringby. Hier gibt es eine der ältesten Stabkirchen Norwegens zu besichtigen und was trifft man auf dem Parkplatz, einen Hamelner Reisebus voll mit Rentnern. Wie klein ist doch manchmal die Welt...


Die Stabkirche zu Ringby, die älteste die in Norwegen steht

Nach der Besichtigung ging es kurze Zeit später rechts ab auf eine Nationalstrasse Norwegens, die mitten durch den Rondo Nationalpark führt. Der höchste Punkt dieser Strasse liegt bei 1139m und von Bäumen keine Spur mehr. Dafür trifft man auf freilaufende Schaffe.

Ca. 70 km später öffnete Petrus die Schleusentore seiner gesamten Talsperren. Und diesmal nicht für 5 min sondern er hatte Ausdauer. Wir leider nicht...nach gut einer halben Std. war wir so nass und kalt geworden, das unser Ziel Dombas gestrichen wurde und die erst beste Gelegenheit ergriffen wurde ein festes Dach über den Kopf zu bekommen.

So endete unser Tag nicht sehr erfreulich. Durchgefroren und hungrig besorgten wir uns eine Kosnerve Spagetti und stillten erst mal die wichtigsten Bedürfnisse. Als nächstes ging es unter die heiße Dusche.

Schon Mittags zeigte sich, das unsere Gruppe nicht ganz so harmoniert, wie es zu Beginn schien. Nach einer kurzen Diskussion beschlossen wir heute Abend ab morgen getrennte Weg zu bestreiten. Und so wir es morgen früh ein letztes gemeinsames Frühstück geben und dann werden wir die weiteren Etappen allein fahren.

Hoffentlich bei besserem Wetter, denn es regnet immer noch und das Termometer ist auf 10°C gefallen und die Trollstiegen bei Regen werden vermutlich nur halb so viel Spaß machen wie im trockenen. Ziel Morgen ist der berühmte Geirangerfjord, Ziel unzähliger Kreuzfahrtschiffe. Mal sehen ob wir welche zu Gesicht bekommen.

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