Tageskm: 217 KM Stand: 142354
Nach einer ruhigen Nacht begann der Tag wie der letzte aufgehört hatte, mit Regen.L Also wurde erst mal in Ruhe gefrühstückt und dann alles wasserfest verpackt. Auch wir schlüpften gleich in die Regenkombis, denn zu dem Regen kam die tropenhafte Temperatur von 9,5°C am Start.
Der kurze Weg zur Fähre nach Eisdal war schnell erledigt und wir setzten über den Fjord in 15 min. Auf der anderen Seite begann gleich der Aufstieg in den wunderschönen Orevegn (Adlerstrasse). An der Aussichtsplattform oben angekommen konnten wir im Gemisch aus Nebel und Wolken im Geirangerfjord ein Kreuzfahrtschiff deuten.
Parkplatz Adlerstiege...Eigentlich mit Aussicht auf den Geiragerfjord...:-(
Dicke Suppe über dem fjord...
Die wunderschönen Serpentinen machen im Regen nicht wirklich Spass. So wurde der geplante Stop in Geiranger fallen gelassen und wir machten uns gleich an die nächste Passhöhe Richtung Dalsnibba auf.
Zwischen unzähligen Reisebussen, Wohnmobilen und Radfahrern war auch dies bei dem Wetter kein Vergnügen. Die letzten Kilometer verschwanden wir in den Wolken und die Sicht ging auf 5 m zurück und das Thermometer zeigte 4,2°C an. Also auch keine Auffahrt zum Dalsnibba Plateau, denn wir hätten das Panorama eh nicht gesehen. Nach der Überfahrt besserte sich das Wetter ein wenig, es wurde trocken....zeitweise zumindest.
An der Bundesstrasse 15 angekommen schlugen wir den Weg durch die Tunnel ein. 14 km Höhlenweg hat es hier, aufgeteilt in mehrere Abschnitte, der längste 6 km lang. Am Ausgang des letzten Tunnels befindet sich ein herrlicher Wasserfall. Hier trafen wir unsere Gespannfahrer das erste Mal. Kurzes Plauschen und ein paar Fotos und weiter ging es Richtung Stryn.
Auch damit muss man hier rechnen, Regen...manchmal sehr ausdauernd also gute Regenkombis sind Pflicht
Unten am Fjord war es fast sommerlich, 15°C und trocken, was will man mehr. So legten wir ein Kaffeepause am Jostedalbreen Center ein. Trotz der gebesserten Wetterlage beschlossen wir in den Regenanzügen weiter zu fahren. Man gut.... denn ca 1h später fiel das Thermometer und es goss wie aus Kübeln. Im Innvikfjord lagen die nächsten Kreuzfahrer, gleich zwei Stück.
Und hier begegneten uns auch Gabi und Norbert, die gerade von Bredesdalenbreen kamen. Kurzer Gruß und weiter ging es Richtung Sognfjord.
Auf der E39 Richtung Forde stießen wir wieder auf die zwei Gespanne. Inzwischen blickte ab und zu die Sonne wieder auf unser Haupt. Doch nun war es zu spät. Viel Zeit hatten wir durch das Wetter und die damit verbundene verhaltene Fahrweise an den Bergstrassen verloren. Und so begann gegen 17 h die Suche nach einem Nachtlager, denn zelten bei dem Wetter und den nassen Klamotten wäre nicht ideal.
In Jolster fand sich eine Hytte für 250 NOK. Klein aber warm und super sanitäre Anlagen. Zudem lag sie direkt an einem Fluss voller Stromschnellen. Kurz absatteln und etwas warmes besorgen. Gegen Abend zeigte sich dann der Himmelsscheinwerfer von seiner guten Seite und der Wetterbericht verspricht Besserung. Schauen wir mal....
Gute Adresse für eine tolle Hytte zu fairen Preisen, mit dem gewissen Etwas an Natur





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